hier ein paar Infos von Gladbachs neuen Trainer Jupp HEYNCKES(haben die Fans gerufen):


Jupp Heynckes
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Josef ‚Jupp‘ Heynckes (* 9. Mai 1945 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Fußballspieler und Trainer.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Spielerlaufbahn
2 Trainerlaufbahn
2.1 1979 bis 1987 Borussia Mönchengladbach
2.2 1987 bis 1991 Bayern München
2.3 1992 bis 1994 Athletic Bilbao (Spanien)
2.4 1994 bis 1995 Eintracht Frankfurt
2.5 1995 bis 1997 CD Teneriffa (Spanien)
2.6 1997 bis 1998 Real Madrid (Spanien)
2.7 1999 bis 2000 Benfica Lissabon (Portugal)
2.8 2001 bis 2003 Athletic Bilbao (Spanien)
2.9 2003 bis 2004 FC Schalke 04
2.10 seit 2006 Borussia Mönchengladbach
2.11 Höhepunkte seiner Trainerlaufbahn
3 Statistik
3.1 Spieler
3.2 Trainer
4 Weblinks




Spielerlaufbahn [Bearbeiten]
In der Bundesliga spielte er als Stürmer für Hannover 96 (1967–1970) und Borussia Mönchengladbach (1965–1967, 1970–1978). Seine größten Erfolge feierte er mit Gladbach. Als vielseitiger, schneller und vor allem torgefährlicher Stürmer machte er in den ersten Jahren auch gleich auf sich aufmerksam. Es folgten Titel und Triumphe, die bis zur heutigen Zeit den Mythos Borussia ausmachen. Gleich vier Deutscher Meisterschaften (1971, 1975, 1976 und 1977), 1973 DFB-Pokalsieger und 1975 UEFA-Pokalsieger. Stolze 168 Tore in 226 Spielen ließen Jupp Heynckes zum Goalgetter der Bundesliga in den Jahren 1970 bis 1978 werden. Nach 369 Bundesligaspielen verabschiedete sich Jupp Heynckes 1978 als Spieler aus der Bundesliga. Mit 195 Toren ist er immer noch Rekordtorschütze von Borussia Mönchengladbach, die Gesamtzahl von 220 Toren bedeutet Platz drei in der ewigen Torschützenliste der Bundesliga hinter Gerd Müller und Klaus Fischer.

Mit 51 Treffern ist er auch der dritt-erfolgreichste Torschütze in europäischen Vereinswettbewerben, hinter Gerd Müller (65) und Eusébio (57), aber noch vor Alfredo Di Stéfano (49). In seinen 64 Spielen erreichte er einen beachtlichen Durchschnitt von 0,80 Toren.

Für die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft absolvierte er zwischen 1967 und 1976 39 Länderspiele und erzielte 14 Treffer. Mit der Nationalmannschaft gewann er 1972 den Europameistertitel und 1974 den Weltmeistertitel im eigenen Land. Im Verlauf dieses Turniers kam er allerdings nur zweimal zum Einsatz (davon einmal ausgewechselt).

1978 beendete er seine aktive Laufbahn als Spieler.


Trainerlaufbahn [Bearbeiten]

1979 bis 1987 Borussia Mönchengladbach [Bearbeiten]
Obwohl die Borussia fast schon traditionell in dieser Zeit immer wieder Leistungsträger zu diversen Top-Klubs ziehen ließ, hielt Jupp Heynckes sein neuformiertes Team stetig im oberen Tabellendrittel. Seine vielleicht erfolgreichste Saison schloss er 1983/84 ab, als er mit dem VfL den dritten Tabellenplatz, Punktgleich mit Meister VfB Stuttgart und dem Vize Hamburger SV erreichte.

In der Saison 1986/87 landete Jupp Heynckes erneut auf Platz 3 der Bundesliga und stellte mit seinem „Ziehsohn“ Uwe Rahn endlich wieder einen Top-Torjäger der Bundesliga. Rahn schloss die Saison mit 24 Treffern als Torschützenkönig ab. Daraufhin wurde Rahn verkauft. Für Jupp Heynckes zuviel des Guten, er dachte schon gleich zu Beginn dieser Saison laut über einen Wechsel nach. In Mönchengladbach errang er als Trainer keine Titel – dieser Makel blieb an ihm auch in seiner letzten Saison haften. Am 22. April 1987 schied sein Team nach einem durchaus erfolgsversprechenden 0:0 beim schottischen Klub Dundee United im Halbfinale des UEFA-Pokals aus.


1987 bis 1991 Bayern München [Bearbeiten]
In München angekommen, verlief das erste Jahr, zumindest aus Sicht der Bayern, wenig erfolgreich. In der Meisterschaft nur Zweiter, in den übrig Wettbewerben auch ohne Titel, baute Jupp Heynckes den FC Bayern kräftig um und wurde 1989 mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft belohnt. Diesen Titel verteidigte Heynckes im Folgejahr. 1990/91 lediglich Vizemeister hinter dem 1. FC Kaiserslautern sollte die Spielzeit 1991/92 zu einem Desaster für den großen FC Bayern werden. Erneut durch starken Aderlass geschwächt, stürzten die Münchener in eine tiefe Krise und am 9. Oktober 1991 wurde das Engagement von Jupp Heynckes beim FC Bayern München beendet. Bayern-Manager Uli Hoeneß bezeichnete die Entlassung von Heynckes oftmals als »größte Fehlentscheidung« seiner Karriere.


1992 bis 1994 Athletic Bilbao (Spanien) [Bearbeiten]
Jupp Heynckes tauchte ab und erschien erst ein dreiviertel Jahr später wieder im bezahlten Fußball. Im Sommer 1992 unterschrieb er beim spanischen Erstligisten Athletic Bilbao einen Kontrakt und wurde nach Hennes Weisweiler und Udo Lattek der dritte deutsche Trainer in Spaniens Liga.

Seine Zeit beim baskischen Traditionsverein war gleich von Beginn an mit Erfolg gekrönt. Trotz des Handicaps, nur auf Spieler aus dem baskischen Umland setzen zu dürfen, formte Heynckes eine Truppe, die im ersten Jahr von Platz 15 auf den 8. Rang kletterte und sich im zweiten Jahr sogar mit Platz 5 für die Teilnahme am UEFA-Pokal qualifizierte.

Während dieser Zeit bewies Jupp Heynckes erneut sein Gespür für junge Talente und brachte unter anderem den baskischen Star Julen Guerrero heraus.


1994 bis 1995 Eintracht Frankfurt [Bearbeiten]
Sein Ziel war es, die „launische Diva“ in den Griff zu bekommen und aus den Hessen ein Top-Klub zu formen. Ein Vorhaben ohne Erfolg. Mit Horst Köppel als Co-Trainer angetreten, übernahm er die Eintracht im Jahr Eins nach Uwe Bein.

Mit Andreas Köpke dagegen verpflichteten die Hessen eine neue Nummer Eins im Tor und bauten auf ihre Stars rund um Anthony Yeboah, Gaudino (dem ein Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern verweigert wurde) und Okocha. Ausgerechnet diese drei Kicker sorgten nach einem mäßigen Einstand für einen Eklat, den es bis dahin in der Bundesligageschichte noch nicht gegeben hatte.

Beim Abschlusstraining der Eintracht am Freitag vor dem wichtigen Spiel gegen den HSV hatten laut Trainer Jupp Heynckes "einige Spieler schlecht trainiert". Das betraf ausgerechnet die drei genannten Stars. Daraufhin setzte Heynckes, wütend über die lasche Einstellung der Großverdiener, ein Sondertraining an. Es handelte sich um einen 30-minütigen Waldlauf. Yeboah erklärte dem Trainer dann, er würde zum Spiel gegen den HSV nicht erscheinen. Okocha gab vor, mental nicht in der Lage zu sein, Fußball zu spielen und Gaudino fühlte sich nach zwei Trainingseinheiten am Freitag körperlich kaputt. Die Folge – alle drei Spieler meldeten sich für den 16. Spieltag der Saison 1994/95 krank und flogen ein paar Tage später gänzlich aus dem Kader. Lediglich Jay-Jay Okocha wurde in der Rückrunde begnadigt und behielt das Trikot mit dem Adler.

Auch ohne die drei erreichte kurze Zeit später die Eintracht nach zwei farblosen Siegen über den SSC Neapel das Viertelfinale des UEFA-Cups, jedoch in der Liga blieb der Erfolg aus.


1995 bis 1997 CD Teneriffa (Spanien) [Bearbeiten]
Erneut wechselte Heynckes nach Spanien und unterschrieb nur drei Wochen nach seinem Rücktritt einen Vertrag beim spanischen Erstligisten CD Teneriffa, bei dem er zu Saisonbeginn 1995/96 seine Arbeit aufnahm. Zusammen mit Ewald Lienen als Co-Trainer und später noch Egon Coordes als Konditionstrainer hinzuziehend, knüpfte Heynckes auf Teneriffa dort an, wo er bereits in Bilbao mit aufgehört hatte: Aus bescheidenen Mitteln den größten Erfolg herausholen.

Gleich in seinem ersten Jahr führte er die Insulaner bis auf einen UEFA-Cup-Platz, um im darauf folgenden Jahr im Halbfinale gegen die „Eurofighter“ des FC Schalke 04 auszuscheiden. In der Liga belegte „Don Jupp“ den neunten von 22 Plätzen.


1997 bis 1998 Real Madrid (Spanien) [Bearbeiten]
Als Real Madrid keine Einigung mit Ottmar Hitzfeld fand, klopften die Königlichen bei Jupp Heynckes an. Gleich von der ersten Minute an traten die Medien dem einstigen Stürmer der Gladbacher Borussia verhalten und skeptisch gegenüber. Kaum auf dem „königlichen Schleudersitz“ seinen Platz eingenommen, sorgte das Aus im Pokal gegen einen Zweitligisten im Januar 1998 für erste Unruhe. Am Ende reichte es nur zu Platz 4. Trotzdem gewann Heynckes mit Real die Champions League. Das gewonnene Finale war gleichzeitig sein letztes Spiel als Trainer bei dem Verein.


1999 bis 2000 Benfica Lissabon (Portugal) [Bearbeiten]
Sein neuer Arbeitgeber hieß 1999 Benfica Lissabon. Mit dem ehemaligen Mönchengladbacher Schlussmann Robert Enke setzte Heynckes gleich auf das neue Torhüter-Talent, welches er auch ein Jahr später zum Kapitän machte.


2001 bis 2003 Athletic Bilbao (Spanien) [Bearbeiten]
Mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet lies er sich erneut im Land der Basken nieder. Am Ende der Saison 2001/2002 verbesserte sich der Klub im Vergleich zum Vorjahr um sechs Plätze und wurde Achter. In der Saison 2002/2003 scheiterte Heynckes, dessen Vertrag nicht verlängert wurde, am letzten Spieltag und verpasste damit das Erreichen eines UEFA-Cup-Platz. Die Anerkennung seiner Arbeit blieb ihm jedoch erhalten.


2003 bis 2004 FC Schalke 04 [Bearbeiten]
Beim FC Schalke 04 folgte Jupp Heynckes dem unglücklichen Trainerneuling Frank Neubarth bzw. Interimscoach Marc Wilmots. Der erste Eindruck des Trainers bei seiner Ankunft im „Pott“ war positiv. Nach dem unbefriedigenden Saisonverlauf 2004 und den ambitionierten Neuverpflichtungen schien die Geduld bei den Verantwortlichen mit dem ehemaligen Meistertrainer weitestgehend aufgezehrt. Was folgte, war der schlechteste Saisonstart seit Jahren. Heynckes selbst bezeichnet die Zeit bei Schalke dennoch oftmals als eine seiner effektivsten Trainerzeiten.


seit 2006 Borussia Mönchengladbach [Bearbeiten]
Am 23. Mai 2006 unterschrieb er nach einer eineinhalb Jährigen gesundheitlichen Auszeit erneut bei Borussia Mönchengladbach.

Heynckes ist der Inbegriff eines Profis, von der FAZ seinerzeit als „Überprofi“ betitelt wird und immer seinen Einsatz für das Team bringt. Er weicht ungern, wenn überhaupt, von seinem Weg ab und greift dabei auf sein großes Fußballwissen zurück.


Höhepunkte seiner Trainerlaufbahn [Bearbeiten]
Deutscher Meistertitel mit Bayern München 1989 und 1990
Gewinn der Champions League mit Real Madrid 1998

Statistik [Bearbeiten]

Spieler [Bearbeiten]
Periode Verein Spiele/Tore Titel Länderspiele
1965-67
1970-78 Bor.Mönchengladbach 283 / 195 Deutscher Meister: 1971, 1975, 1976, 1977
DFB-Pokal 1973 38
1967-70 Hannover 96 86 / 25 1
1967-76 Nationalmannschaft 39 / 14 Europameister: 1972
Weltmeister: 1974 39


Trainer [Bearbeiten]
Periode Verein Titel
1979-87 Borussia Mönchengladbach
1987-91 FC Bayern München Deutscher Meister: 1989, 1990
1992-94 Athletic Bilbao
1994-95 Eintracht Frankfurt
1996-97 CD Teneriffa
1997-98 Real Madrid Champions League: 1998
1999-00 Benfica Lissabon
2001-03 Athletic Bilbao
2003-04 Schalke 04
2006-?? Borussia Mönchengladbach


Weblinks [Bearbeiten]
Literatur von und über Jupp Heynckes im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Personendaten
NAME Heynckes, Jupp
ALTERNATIVNAMEN Josef ‚Jupp‘ Heynckes
KURZBESCHREIBUNG deutscher Fußballspieler und Trainer
GEBURTSDATUM 9. Mai 1945
GEBURTSORT Mönchengladbach
STERBEDATUM
STERBEORT

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Kategorien: Mann | Fußballspieler (Deutschland) | Fußballweltmeister | Fußballeuropameister | Fußballtrainer (Deutschland) | Geboren 1945
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