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Borussia VfL 1900 e.V. Mönchengladbach ist ein in Mönchengladbach am Niederrhein beheimateter Sportverein und einer der erfolgreichsten Clubs in der deutschen Fußball-Bundesliga. Ihre beste Zeit hatte die Borussia in den siebziger Jahren, als sie die Liga zusammen mit dem FC Bayern München dominierte, und insgesamt fünf Meistertitel, drei DFB-Pokalsiege und zwei UEFA-Pokalsiege erringen konnte. Mit jungen Spielern formte Hennes Weisweiler damals eine Mannschaft, die sogenannte Fohlenelf, die durch attraktiven und frechen offensiven Konterfußball bekannt wurde. Nach der Einführung der Trikotsterne ist die Borussia die einzige Bundesligamannschaft mit 2 Sternen, stellvertretend für 5 gewonnene Deutsche Meisterschaften, nur der FC Bayern hat mehr Sterne (3 für 19 Titel).

Neben Fußball wird beim VfL auch noch Tischtennis und Handball gespielt. Der Club hat mittlerweile 33.708 Mitglieder und ist der viertgrößte Verein in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Geschichte (Chronik)
1.1 Gründerjahre
1.2 Erste Erfolge, die 1960er
1.3 Die goldenen 1970er
1.4 Die 1980er
1.5 Die 1990er
1.6 2000 bis heute
2 Spieler und Trainer
2.1 Aktueller Bundesligakader
2.2 Aktueller Trainerstab
3 Bekannte Persönlichkeiten
3.1 Präsidenten
3.2 Manager
3.3 Vorstandsmitglieder
3.4 Trainer
3.5 berühmte Spieler
4 Erfolge
4.1 Weitere Statistik
4.2 Tops
4.3 Flops
5 Die Meistermannschaften
6 Borussia im Europapokal
7 Fan-Freundschaften und -rivalitäten
8 Webseiten
8.1 offizielle Webseiten
8.1.1 Fußball
8.1.2 sonstige Abteilungen und Seiten
8.2 Fanseiten und sonstige Adressen




Geschichte (Chronik) [Bearbeiten]

Gründerjahre [Bearbeiten]
Der Verein wurde am 1. August 1900 gegründet. 1919 wurde die Sportanlage „De Kull“, das spätere Bökelbergstadion, als "Westdeutsches Stadion" eingeweiht. Während des zweiten Weltkrieges wurde der Verein zu einer Fusion mit dem Sport-Club 1894 e.V., dem späteren 1.FC Mönchengladbach 1894 e.V. Mönchengladbacher FC 94 gezwungen, die nach dem Krieg wieder aufgehoben wurde.


Erste Erfolge, die 1960er [Bearbeiten]
Am 24. August 1960 gewann die Borussia den DFB-Pokal mit einem 3:2-Sieg gegen den Karlsruher SC. Die Spieler, die den ersten nationalen Titel holten: G. Jansen, Pfeiffer, de Lange, A. Jansen, Göbbels, Frontzeck, Brungs, Brülls (1), Kohn (1), Mülhausen (1), Fendel.

1965 folgte dann am 26. Juni der Aufstieg in die Bundesliga. Die Borussia gewann die Aufstiegsrunde, nachdem sie Erster in der Regionalliga West wurde. Der andere Aufsteiger war der FC Bayern München.


Die goldenen 1970er [Bearbeiten]

Fans von Borussia Mönchengladbach im BökelbergstadionDie Borussia wurde am 3. Mai 1970 zum ersten Mal Deutscher Fußballmeister. In der folgenden Saison folgte der Pfostenbruch: Bei der Bundesligapartie Mönchengladbach gegen den SV Werder Bremen am 3. April 1971 brach nach einer Strafraumszene kurz vor Ende des Spiels, bei der Gladbachstürmer Herbert Laumen ins Netz stürzte, das Torgehäuse in sich zusammen. Da kein Ersatz beschafft werden konnte, wurde das Spiel abgebrochen und als Sieg für Bremen gewertet. Vier Wochen später, am 5. Juni 1971, verteidigte die Borussia als erste Mannschaft in der Geschichte der Bundesliga ihren Meistertitel erfolgreich.

In der nächsten Saison ging es kurios weiter: Am 20. Oktober 1971 fand im Europapokal der Landesmeister das berühmte Büchsenwurfspiel gegen Inter Mailand statt. Mönchengladbach gewann zwar 7:1, das Spiel wurde aber später von der UEFA annulliert, da der italienische Stürmer Roberto Boninsegna von einer Büchse, geworfen von einem Zuschauer, getroffen wurde und theatralisch zu Boden fiel. Nach einem 2:4 in Mailand und einem 0:0 im Wiederholungsspiel in Berlin schied Borussia Mönchengladbach aus.

Die erste internationale Endspielteilnahme bahnte sich am 9. Mai 1973 an. Das erste Endspiel im UEFA-Pokal, FC Liverpool gegen Borussia Mönchengladbach wurde wegen Regens abgebrochen. Am 10. Mai 1973 folgte das zweite erste Endspiel im UEFA-Pokal. Der FC Liverpool gewann mit 3:0. Die Spieler: Kleff, Netzer, Vogts, Bonhof, Michallik, Danner, Wimmer, Kulik, Jensen, Rupp (82. Simonsen), Heynckes.

Das zweite Endspiel im UEFA-Pokal (23. Mai 1973) gewann Borussia Mönchengladbach gegen den FC Liverpool zwar mit 2:0, der Pokal ging jedoch nach Liverpool. Die Spieler: Kleff, Bonhof, Surau, Vogts, Danner, Netzer, Kulik, Wimmer, Jensen, Rupp, Heynckes (beide Tore). Die Saison endete noch mit einem Titelgewinn: Am 23. Juni 1973 gewann die Borussia zum zweiten Mal den DFB-Pokal. Mönchengladbach gewann gegen den 1. FC Köln mit 2:1 nach Verlängerung. Torschütze des Siegtreffers war Günter Netzer, der sich in diesem Spiel nach der regulären Spielzeit selbst einwechselte. Netzer verließ anschließend den Verein Richtung Real Madrid. Die Spieler: Wolfgang Kleff, Rainer Bonhof, Heinz Michallik, Berti Vogts, Klaus-Dieter Sieloff, Dietmar Danner, Henning Jensen, Herbert Wimmer, Bernd Rupp (Uli Stielike), Christian Kulik (Günter Netzer), Jupp Heynckes.

Das nächste internationale Endspiel mit Mönchengladbacher Beteiligung fand am 7. Mai 1975 statt. Das Hinspiel, um den UEFA-Pokal, in Düsseldorf zwischen Borussia Mönchengladbach und FC Twente Enschede endete 0:0. Die Spieler: Kleff, Vogts, Surau, Wittkamp, Bonhof, Stielike, Wimmer, Danner (75. Del’Haye), Simonsen, Jensen, Kulik (78. Schäffer).

Das Rückspiel am 21. Mai 1975 bei Twente Enschede gewann der VfL mit 5:1! Damit gewann die Borussia zum ersten Mal den UEFA-Pokal und den ersten internationalen Titel. Die Spieler: Kleff, Vogts, Surau (13. Schäffer), Wittkamp, Bonhof, Klinkhammer, Simonsen (2), Wimmer (75. Köppel), Jensen, Danner, Heynckes (3).

Drei Wochen später (14. Juni 1975) folgte der dritte Meistertitel. Trainer Hennes Weisweiler verließ nach elf Jahren den Verein, Nachfolger wurde Udo Lattek.

Am 3. März 1976 (Aschermittwoch) kam es zum nächsten denkwürdigen internationalen Auftritt der Borussia. Im Europapokal der Landesmeister spielte Borussia Mönchengladbach gegen Real Madrid (mit Netzer und Paul Breitner) 2:2. Beim Rückspiel (17. März 1976), das 1:1 endete, erkannte der Schiedsrichter Leonardus van der Kroft zwei Gladbacher Tore nicht an: In der 68. Minute einen Treffer von Henning Jensen und in der 83. Minute von Jürgen Wittkamp. Das Unentschieden reichte nicht zum Weiterkommen.

Am Saisonende (12. Juni 1976) gewann Mönchengladbach den vierten Meistertitel. Einen neuen Titel gab es am 8. Januar 1977. Spiel um dem Super-Cup in Hamburg: Borussia Mönchengladbach (Meister) gegen den Hamburger SV (Pokalsieger). Das Spiel - das auf auf einer Absprache zwischen den beiden Clubs beruht, also keinen offiziellen Wettbewerb des DFB darstellt - endete 3:2 für Mönchengladbach.

Ende der Saison kam es zum Hattrick. Die Borussia gewann zum dritten Mal hintereinander (21. Mai 1977) und zum fünften Mal insgesamt den Deutschen Meistertitel. Das Endspiel im Europapokal der Landesmeister in Rom (25. Mai 1977) zwischen dem FC Liverpool und Borussia Mönchengladbach endete 3:1. Die Spieler: Kneib, Vogts, Wittkamp, Schäffer, Klinkhammer, Bonhof, Wohlers (79. Hannes), Stielike, Wimmer (24. Kulik), Simonsen (1), Heynckes.

In der Folgesaison (29. April 1978) wurde der vierte Meistertitel hintereinander nur knapp verpasst. Punktgleich mit dem 1. FC Köln muss sich die Borussia nur aufgrund der Tordifferenz geschlagen geben. Allerdings gewann der VfL am letzten Spieltag mit 12:0 gegen Borussia Dortmund, was den höchsten Sieg in der Geschichte der Fußball-Bundesliga darstellt. Die Meisterschaft wurde einige Wochen zuvor im Spiel 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach entschieden, als dem Kölner Spieler Heinz Flohe in der 83. Minute der Ausgleich zum Endstand von 1:1 gelang. Da Köln am letzten Spieltag beim FC St. Pauli mit 5:0 gewann, konnte der FC einen Vorsprung von 3 Toren (!) ins Ziel retten. Dies war bis zu diesem Zeitpunkt die engste Meisterschaftsentscheidung, gleichzeitig das erste Mal, dass eine Mannschaft lediglich durch eine bessere Tordifferenz Meister wurde.

Der zweite internationale Titel bahnte sich am 9. Mai 1979 an. Das erste Endspiel im UEFA-Pokal, Roter Stern Belgrad gegen Borussia Mönchengladbach, endete 1:1. Die Spieler: Kneib, Ringels, Vogts, Schäffer, Hannes, Wohlers (80. Gores), Kulik, Schäfer, Nielsen (75. Danner), Simonsen, Lienen.

Im Rückspiel am 23. Mai 1979 reichte der Borussia zu Hause ein 1:0 Sieg zum zweiten UEFA-Pokal. Nach dem Spiel warnte Berti Vogts Fans und Funktionäre, sich diesen Pokal gut anzuschauen, es würde für lange Zeit der letzte Mönchengladbacher Titel sein. Bis zum Jahr 1995 sollte Vogts dann, länger als ihm lieb sein mochte, Recht behalten. Die Spieler: Kneib, Ringels, Vogts, Schäffer, Schäfer, Hannes, Kulik (59. Köppel), Wohlers, Simonsen (1), Lienen, Gores.


Die 1980er [Bearbeiten]
Am 7. Mai 1980 stand Borussia Mönchengladbach abermals in einem Endspiel um den UEFA-Cup. Zu Hause gewann man gegen Eintracht Frankfurt mit 3:2. Die Spieler: Kneib, Schäfer, Hannes, Schäffer, Ringels, Matthäus (1 Tor), Kulik (2 Tore), Nielsen (86. Thychosen), Del’Haye (72. Bödecker), Nickel, Lienen. Im Rückspiel, am 21. Mai 1980, gewann Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0 und sicherte sich den Pokal aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstore. Die Spieler: Kneib, Fleer, Hannes, Schäfer, Ringels, Bödecker, Matthäus (86. Thychosen), Kulik, Nielsen (68. Del’Haye), Nickel, Lienen.

Das nächste Endspiel um einen Titel folgte dann erst am 31. Mai 1984 (Himmelfahrt). Im Finale um den DFB-Pokal in Frankfurt, spielt der FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach 1:1. Das Spiel endet 7:6 im Elfmeterschießen. Einen, allerdings nicht den, wie so viele glauben, entscheidenden, Elfmeter verschoss Lothar Matthäus, der ab der darauffolgenden Saison beim FC Bayern München spielte. Einen vielversprechenden Sieg, am 27. November 1985 in Düsseldorf schlug Borussia Mönchengladbach Real Madrid mit 5:1, verschenkte die Borussia leichtfertig im Rückspiel (11. Dezember 1985), als man in Madrid mit 4:0 verlor und aus dem UEFA-Pokal ausschied.

Am 22. April 1987 schied die Borussia gegen den schottischen Vertreter Dundee United, durch ein 0:2 auf dem heimischen Bökelberg (nach einem Hinspiel-0:0) im Halbfinale des UEFA-Pokals aus. Es war gleichzeitig Borussias erste Niederlage in einem Europapokal-Spiel, das auf dem Bökelberg ausgetragen wurde.


Die 1990er [Bearbeiten]
Seit langem spielte die Borussia wieder eine gute Pokalsaison. Am 7. April 1992 hielt Torhüter Uwe Kamps im Elfmeterschießen des Pokal-Halbfinales alle vier Elfmeter der Spieler von Bayer Leverkusen und bugsierte Borussia damit ins Finale. Im Finale (23. Mai 1992) gewann dann der damalige Zweitligist Hannover 96 gegen Borussia Mönchengladbach nach einem 4:3 im Elfmeterschießen (0:0 nach Verlängerung).

Es folgte der erste Titel seit 1979. Am 24. Juni 1995 gewann Mönchengladbach mit einem 3:0 Sieg gegen den VfL Wolfsburg zum dritten Mal den DFB-Pokal. Das am 5. August 1995 folgende Spiel um den Supercup in Düsseldorf gewann Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0.

Nach einer schlechten Saison folgte 1999 der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Der VfL stieg als Tabellenletzter in die Zweite Bundesliga ab.


2000 bis heute [Bearbeiten]

Fans von Borussia Mönchengladbach in der Nordkurve des Borussia-ParkAm 1. August 2000 feierte Borussia Mönchengladbach den 100. Jahrestag der Vereinsgründung. Passend dazu folgte am Ende der Saison (20. Mai 2001) der Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga, als Zweiter der Zweiten Bundesliga. Borussia Mönchengladbach schied durch eine 0:1-Niederlage gegen den Zweitligisten Alemannia Aachen im Halbfinale des DFB-Pokals (17. März 2004) aus und verpasste dadurch die Teilnahme am lukrativen UEFA-Cup.

Zehn Tage später (27. März 2004) verstarb Präsident Adalbert Jordan nach schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren. Jordan hatte das Präsidentenamt bei der Borussia seit September 1999 inne, er war wesentlich für die finanzielle und sportliche Sanierung des Vereins verantwortlich. Einen Tag später verstarb der 25-fache Nationalspieler Albert Brülls nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren in Neuss. Er bestritt 160 Oberligaspiele für den Verein.

Am 22. Mai 2004 fand das letzte Bundesligaspiel im Bökelbergstadion statt. Borussia besiegte dabei den TSV 1860 München mit 3:1; die Münchner mussten daraufhin absteigen. Das letzte Tor auf dem Bökelberg erzielte Arie van Lent mit einem Kopfball. Fünf Wochen später (30. Juli 2004) folgte die feierliche Eröffnung des neuen Stadions. Der Borussia-Park war gleich ausverkauft (53.148 Zuschauer). Der Borussia gelang in den 45-minütigen Spielen gegen den FC Bayern München und den AS Monaco kein Treffer.

Am 27. Oktober 2004 wurde Holger Fach nach etwas mehr als einem Jahr als Cheftrainer auf Grund des frühen Ausscheidens aus dem DFB-Pokalwettbewerb gegen die Amateure des FC Bayern München und schlechter Spiele in der Liga als Trainer entlassen. Interimstrainer wurde Horst Köppel, bis dahin Trainer von Borussias U 23.

Der Niederländer Dick Advocaat wurde am 2. November 2004 als neuer Trainer vorgestellt. Er unterschrieb einen bis 2007 datierten Vertrag und löste damit nach nur einem Spiel (2:0 Heimsieg gegen Bayern München) Horst Köppel als Trainer ab. Die Borussia wollte mit dem neuen Stadion im Rücken und dem neuen Trainer ihre Ambitionen auf die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb unterstreichen. Doch bereits am 18. April 2005 trat Dick Advocaat als Cheftrainer zurück. Horst Köppel löste ihn als Interimstrainer ab. Drei Tage später (21. April 2005), trat Christian Hochstätter, der 23 Jahre als Spieler und Funktionär im Verein tätig war, als Sportdirektor zurück. In seinen rund 76 Monaten als Sportdirektor hatte er mit Hans Meyer, Ewald Lienen, Holger Fach und Dick Advocaat vier Trainer engagiert. Sein Nachfolger Peter Pander war bis Ende August 2004 Manager beim VfL Wolfsburg und unterzeichnete einen Vertrag über drei Jahre. Interimstrainer Horst Köppel unterzeichnete am 18. Mai 2005 - quasi zu seinem 57. Geburtstag - einen Zweijahresvertrag als Cheftrainer. Unter seiner Regie schaffte die Borussia den vorzeitigen Klassenerhalt, verpasste aber aufgrund einer durchwachsenen Rückrunde einen einstelligen Tabellenplatz.

Am 14. Mai 2006 gab der Verein die vorzeitige Trennung von Horst Köppel bekannt, als Nachfolger wurde am 23. Mai 2006 Jupp Heynckes vorgestellt, der den Verein bereits von 1979 bis 1987 trainiert hatte.

Der am 27. August 2005 durch Kasper Bögelund erzielte Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 der Borussia gegen den FC Schalke 04 wurde am 22. Januar 2006 zum Tor des Jahres erkoren.

Am 27. Mai 2006 stieg die Amateurmannschaft von Borussia Mönchengladbach durch einen 2:1 Auswärtssieg gegen die zweite Mannschaft des Wuppertaler SV in die Regionalliga Nord auf.

Die Fohlen haben derzeit mehrere Jugendnationalspieler, sowie zwei deutsche A-Nationalspieler in den eigenen Reihen: Marcell Jansen und Oliver Neuville. Beide wurden von Ex-Fußballbundestrainer Jürgen Klinsmann in das Aufgebot für die Fußball WM 2006 nominiert. Torwart Kasey Keller kam bei der WM für das US-Team zum Einsatz.


Spieler und Trainer [Bearbeiten]

Aktueller Bundesligakader [Bearbeiten]
Tor Abwehr Mittelfeld Sturm
Kasey Keller Thomas Helveg Hassan El Fakiri Wesley Sonck
Christofer Heimeroth Kasper Bøgelund Bernd Thijs Nando Rafael
Michael Melka Milan Fukal Eugen Polanski Václav Svěrkoš
Bo Svensson Robert Fleßers Oliver Neuville
Zé António Peer Kluge Kahê
Jeff Strasser Sebastian Svärd Michael Delura
Marcell Jansen Oliver Kirch
Filip Daems Niels Oude Kamphuis
Marvin Compper David Degen



Aktueller Trainerstab [Bearbeiten]
Chef-Trainer
Jupp Heynckes
Co-Trainer
Walter Junghans
Torwart-Trainer
Uwe Kamps
Konditions-Trainer
Uwe Speidel

Bekannte Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Präsidenten [Bearbeiten]
Helmut Beyer (25. April 1962 bis 17. Juli 1992)
Karl-Heinz Drygalsky (27. August 1992 bis 30. September 1997)
Wilfried Jacobs (1. Oktober 1997 bis 8. September 1999)
Adalbert Jordan (8. September 1999 bis 27. März 2004)
Rolf Königs (seit 6. April 2004)

Manager [Bearbeiten]
Helmut Grashoff (1966 bis 15. Januar 1991)
Rolf Rüssmann (15. Januar 1991 bis 8. Juli 1992, 3. September 1992 bis 10. November 1998)
Edgar Walterscheidt (1. Dezember 1998 bis 31. Januar 1999)
Christian Hochstätter (2. Januar 1999 bis 21. April 2005)
Peter Pander (seit 21. April 2005)

Vorstandsmitglieder [Bearbeiten]
Alfred Gerhards
Dieter Frantzen
Hans-Peter Moll
Siegfried Söllner

Trainer [Bearbeiten]
Fritz Langner (1963 bis 30. Juni 1964)
Hennes Weisweiler (1. Juli 1964 bis 30. Juni 1975)
Udo Lattek (1. Juli 1975 bis 30. Juni 1979)
Jupp Heynckes (1. Juli 1979 bis 30. Juni 1987)
Wolf Werner (1. Juli 1987 bis 21. November 1989)
Gerd vom Bruch (22. November 1989 bis 25. September 1991)
Bernd Krauss Interimscoach (26. September 1991 bis 3. Oktober 1991)
Jürgen Gelsdorf (3. Oktober 1991 bis 6. November 1992)
Bernd Krauss (6. November 1992 bis 7. Dezember 1996)
Hannes Bongartz (19. Dezember 1996 bis 29. November 1997)
Norbert Meier (30. November 1997 bis 31. März 1998)
Friedel Rausch (1. April 1998 bis 9. November 1998)
Rainer Bonhof (12. November 1998 bis 31. August 1999)
Hans Meyer (7. September 1999 bis 1. März 2003)
Ewald Lienen (2. März 2003 bis 21. September 2003)
Holger Fach (21. September 2003 bis 27. Oktober 2004)
Horst Köppel Interimscoach (28. Oktober 2004 bis 1. November 2004)
Dick Advocaat (2. November 2004 bis 18. April 2005)
Horst Köppel (18. April 2005 bis 14. Mai 2006)
Jupp Heynckes (ab 1. Juli 2006)



berühmte Spieler [Bearbeiten]
Albert Brülls (1955–1962)
Jupp Heynckes (1965–1967 sowie 1970–1978)
Günter Netzer (1965–1973)
Berti Vogts (1965–1979)
Herbert Laumen (1965–1971)
Bernd Rupp (1965–1967 sowie 1972–1974)
Herbert Wimmer (1966–1978)
Wolfgang Kleff (1968–1979 sowie 1980–1982)
Horst Köppel (1968–1971 sowie 1973-1979)
Winfried Schäfer (1968–1970 sowie 1977–1985)
Ulrik le Fevre (1969–1972)
Klaus-Dieter Sieloff (1969–1974)
Rainer Bonhof (1970–1978)
Dietmar Danner (1971–1980)
Christian Kulik (1971–1981)
Hans-Jürgen Wittkamp (1971–1978)
Henning Jensen (1972–1976)
Hans Klinkhammer (1972–1980)
Allan Simonsen (1972–1979)
Ulrich Stielike (1972–1977)
Lorenz-Günther Köstner (1973–1975)
Calle Del Haye (1974–1980)
Wilfried Hannes (1975–1986)
Horst Wohlers (1975–11/1979)
Wolfgang Kneib (1976–1980)
Carsten Nielsen (1976–1981)
Uli Sude (1976–12/1986)
Ewald Lienen (1977–1981 sowie 1983–1987)
Lothar Matthäus (1979–1984)
Armin Veh (1979–1985)
Hans-Günter Bruns (1978–8/1979 sowie 1980–1990)
Uwe Rahn (1980–1988)
Wolfram Wuttke (12/1980–11/1982)
Uli Borowka (1981–1987)
Frank Mill (1981–1986)
Hans-Jörg Criens (1982–10/1993)
Hans-Georg Dreßen (1982–1989 sowie 1990–1991)
Michael Frontzeck (1982–1989, 1995–1996 sowie 1/1999–2000)
Christian Hochstätter (1982–1998)
Uwe Kamps (1982–2004)
Stefan Effenberg (1987–1990 sowie 1994–1998)
Martin Max (1989–1995)
Karlheinz Pflipsen (1989–1999)
Oliver Bierhoff (12/1989–1990)
Thomas Kastenmaier (1990–1998)
Martin Dahlin (1991–1996 sowie 11/1996–1997)
Peter Nielsen (1992–1997 sowie 1999–2002)
Heiko Herrlich (1993–1995)
Marcell Jansen (1993–)
Patrik Andersson (9/1993-1999)
Sebastian Deisler (1995–1999)
Arie van Lent (1999–2004)
Mikael Forssell (1/2003–2003)
Oliver Neuville (2004–)
Christian Ziege (2004-10/2005)
Kasey Keller (1/2005–)
Giovane Elber (1/2005–12/2005)



Erfolge [Bearbeiten]
Europapokalfinale der Landesmeister (1): 1977, 1:3 gegen den FC Liverpool in Rom
UEFA-Pokalsieger (2): 1975 und 1979
UEFA-Pokalfinale (2): 1973 und 1980
Deutscher Meister (5): 1970, 1971, 1975, 1976 und 1977
Deutscher Vize-Meister (2): 1974 und 1978
DFB-Pokalsieger (3): DFB-Pokal 1960, DFB-Pokal 1973 und DFB-Pokal 1995
Vize-Pokalsieger (2): DFB-Pokal 1984 und DFB-Pokal 1992
Westdeutscher Meister (1): 1920

Weitere Statistik [Bearbeiten]
Erste Bundesliga-Mannschaft, die den Deutschen-Meister-Titel verteidigen konnte (Meister 1970 u. 1971)
Zweite Bundesliga-Mannschaft, die 3 Mal hintereinander Deutscher Fußballmeister wurde (1975 - 1977), siehe auch FC Bayern München (1972 bis 1974, 1985 bis 1987 und 1999 bis 2001)
Europas Mannschaft des Jahres (1): 1975
Deutschlands Mannschaft des Jahres (2): 1971, 1975
Torschütze des Monats (33): 1971 (Günter Netzer, Ulrik le Fevre), 1972 (Günter Netzer), 1973 (je 2x Günter Netzer, Jupp Heynckes und Bernd Rupp), 1975 (Herbert Wimmer, Jupp Heynckes), 1976 (Berti Vogts), 1977 (Rainer Bonhof, Hans-Jürgen Wittkamp und 2x Allan Simonsen), 1978 (Rainer Bonhof), 1979 (Harald Nickel), 1980 (Christian Kulik), 1982 (Harald Nickel), 1984 (Uwe Rahn, Hans-Günter Bruns, Hans-Jörg Criens, Christian Hochstätter), 1985 (Ewald Lienen), 1986 (Hans-Jörg Criens), 1987 (Hans-Günter Bruns), 1991 (Frank Schulz), 1995 (Thomas Kastenmaier), 1996 (Peter Wynhoff, Stefan Effenberg), 2001 (Marcin Mieciel), 2005 (Kasper Bögelund)
Torschütze des Jahres (5): 1971 (Ulrik le Fevre), 1972 und 1973 (Günter Netzer), 1979 (Harald Nickel), 2005 (Kasper Bögelund)
Bundesliga-Torschützenkönige (4): 1974 und 1975 Jupp Heynckes (30 und 27 Tore), 1987 Uwe Rahn (24), 1995 Heiko Herrlich (20)
Deutschlands Fußballer des Jahres (5): 1971/79 Berti Vogts, 1972/73 Günter Netzer, 1987 Uwe Rahn
Europas Fußballer des Jahres (1): 1977 Allan Simonsen
130 mal Spitzenreiter der 1. Bundesliga (Stand: 19.03.2006).
Ewige Tabelle der Fußball-Bundesliga, Stand 06/2006: Platz 6, 1998 Punkte.

Tops [Bearbeiten]
Die höchsten Heimsiege:

12:0 gegen Borussia Dortmund (29.04.78)
11:0 gegen Schalke 04 (07.01.67)
10:0 gegen Borussia Neunkirchen (04.11.67)
10:0 gegen Eintracht Braunschweig (11.10.84)
Die höchsten Auswärtssiege:

7:1 gegen Werder Bremen (21.03.87)
6:0 gegen Eintracht Braunschweig (29.10.77)
5:0 gegen Wuppertaler SV (05.05.73)

Flops [Bearbeiten]
Die höchsten Heimniederlagen:

0:7 gegen Werder Bremen (30.04.66)
2:8 gegen Bayer Leverkusen (30.10.98)
1:7 gegen Bayern München (24.03.79)
Die höchsten Auswärtsniederlagen:

1:7 gegen VfL Wolfsburg (07.11.98)
0:6 gegen Bayern München (26.04.86)
0:6 gegen VfB Stuttgart (15.08.87)

Die Meistermannschaften [Bearbeiten]
1969/70: Wolfgang Kleff, Berti Vogts, Horst Köppel, Herbert Laumen (34 Spiele), Ludwig Müller, Klaus Sieloff, Peter Dietrich (33), Herbert Wimmer (30), Günter Netzer, Ulrik Le Fevre (29), Hartwig Bleidick (28), Winfried Schäfer (26), Werner Kaiser (10), Gerhard Zimmermann (6), Peter Kracke, Erwin Spinnler (2), Volker Danner, Peter Meyer (1).
1970/71: Wolfgang Kleff, Berti Vogts, Ludwig Müller, Horst Köppel (34 Spiele), Klaus Sieloff, Jupp Heynckes (33), Günter Netzer (32) Ulrik Le Fevre, Herbert Laumen (31), Peter Dietrich (28), Herbert Wimmer (26), Heinz Wittmann (20), Hartwig Bleidick (16), Rainer Bonhof, Hans Jürgen Wloka (11).
1974/75: Wolfgang Kleff, Berti Vogts, Allan Simonsen, Henning Jensen (34 Spiele), Jupp Heynckes (31), Hans-Jürgen Wittkamp, Herbert Wimmer (29), Rainer Bonhof (28), Ulrich Stielike (25), Christian Kulik (24), Hans Klinkhammer (23), Dietmar Danner (21), Lorenz-Günther Köstner (18), Ulrich Surau, Frank Schäffer (14), Horst Köppel (7), Lorenz Hilkes (5), Karl Del’Haye (4), Walter Posner (2).
1975/76: Wolfgang Kleff, Berti Vogts, Hans.-J. Wittkamp, Dietmar Danner, Allan Simonsen, Herbert Wimmer (34 Spiele), Henning Jensen, Ulrich Stielike (33), Rainer Bonhof (30), Frank Schäffer (26), Jupp Heynckes, Hans Klinkhammer (24), Horst Köppel (16), Wilfried Hannes (9), Christian Kulik (4), Ulrich Surau (3), Horst Wohlers, Karl Del'Haye (2), Norbert Ringels (1).
1976/77: Wolfgang Kneib, Allan Simonsen (34 Spiele), Hans.-J. Wittkamp, Rainer Bonhof (33), Herbert Wimmer (31), Hans Klinkhammer, Frank Schäffer, Horst Wohlers (27), Ulrich Stielike (24), Horst Köppel (22), Wilfried Hannes (21), Herbert Heidenreich, Jupp Heynckes (20), Christian Kulik (18), Karl Del’Haye (16), Norbert Ringels (7), Dietmar Danner (3) Carsten Nielsen (1).

Borussia im Europapokal [Bearbeiten]
Saison Heim Gast Ergebnis Bemerkungen
1960/61 Pokalsieger Borussia Mönchengladbach Glasgow Rangers 0:3
Glasgow Rangers Borussia Mönchengladbach 8:0
1970/71 Landesmeister EPA Larnaka Borussia Mönchengladbach 0:6 Augsburg
Borussia Mönchengladbach EPA Larnaka 10:0
Borussia Mönchengladbach FC Everton 1:1
FC Everton Borussia Mönchengladbach 1:1 n.V., 4:3 i.E.
1971/72 Landesmeister Cork Hibernians Borussia Mönchengladbach 0:5
Borussia Mönchengladbach Cork Hibernians 2:1
Borussia Mönchengladbach Inter Mailand (7:1, annull.) Büchsenwurfspiel
Inter Mailand Borussia Mönchengladbach 4:2
Borussia Mönchengladbach Inter Mailand 0:0 Berlin
1972/73 UEFA-Cup FC Aberdeen Borussia Mönchengladbach 2:3
Borussia Mönchengladbach FC Aberdeen 6:3 Nürnberg
Borussia Mönchengladbach Hvidovre Kopenhagen 3:0 Nürnberg
Hvidovre Kopenhagen Borussia Mönchengladbach 1:3
1. FC Köln Borussia Mönchengladbach 0:0 erstes Bundesliga-Duell im EC überhaupt!
Borussia Mönchengladbach 1. FC Köln 5:0
1. FC Kaiserslautern Borussia Mönchengladbach 1:2
Borussia Mönchengladbach 1. FC Kaiserslautern 7:1
Borussia Mönchengladbach FC Twente Enschede 3:0
FC Twente Enschede Borussia Mönchengladbach 1:2
FC Liverpool Borussia Mönchengladbach 3:0 9./10. Mai 1973
Borussia Mönchengladbach FC Liverpool 2:0 23. Mai 1973
1973/74 Pokalsieger IB Vestmannaeyjar (Island) Borussia Mönchengladbach 0:7 Reykjavík
Borussia Mönchengladbach ÍB Vestmannaeyjar 9:1
Borussia Mönchengladbach Glasgow Rangers 3:0
Glasgow Rangers Borussia Mönchengladbach 3:2
Glentoran Belfast Borussia Mönchengladbach 0:2
Borussia Mönchengladbach Glentoran Belfast 5:0
AC Mailand Borussia Mönchengladbach 2:0 10. April 1974
Borussia Mönchengladbach AC Mailand 1:0 24. April 1974
1974/75 UEFA-Cup Wacker Innsbruck Borussia Mönchengladbach 2:1
Borussia Mönchengladbach Wacker Innsbruck 3:0
Borussia Mönchengladbach Olympique Lyon 1:0
Olympique Lyon Borussia Mönchengladbach 2:5
Borussia Mönchengladbach Real Saragossa 5:0
Real Saragossa Borussia Mönchengladbach 2:4
Banik Ostrau Borussia Mönchengladbach 0:1
Borussia Mönchengladbach Banik Ostrau 3:1
1. FC Köln Borussia Mönchengladbach 1:3
Borussia Mönchengladbach 1. FC Köln 1:0
Borussia Mönchengladbach FC Twente Enschede 0:0 7. Mai 1975, Düsseldorf
FC Twente Enschede Borussia Mönchengladbach 1:5 21. Mai 1975
1975/76 Landesmeister Borussia Mönchengladbach Wacker Innsbruck 1:1
Wacker Innsbruck Borussia Mönchengladbach 1:6
Borussia Mönchengladbach Juventus Turin 2:0
Juventus Turin Borussia Mönchengladbach 2:2
Borussia Mönchengladbach Real Madrid 2:2
Real Madrid Borussia Mönchengladbach 1:1 3. März 1976
1976/77 Landesmeister Austria/WAC Wien Borussia Mönchengladbach 1:0 17. März 1976
Borussia Mönchengladbach Austria/WAC Wien 3:0
AC Turin Borussia Mönchengladbach 1:2
Borussia Mönchengladbach AC Turin 0:0 Düsseldorf
Borussia Mönchengladbach FC Brügge 2:2 Düsseldorf
FC Brügge Borussia Mönchengladbach 0:1
Dynamo Kiew Borussia Mönchengladbach 1:0
Borussia Mönchengladbach Dynamo Kiew 2:0 Düsseldorf
FC Liverpool Borussia Mönchengladbach 3:1 25. Mai 1977, Rom
1977/78 Landesmeister Vasas Budapest Borussia Mönchengladbach 0:3
Borussia Mönchengladbach Vasas Budapest 1:1
Roter Stern Belgrad Borussia Mönchengladbach 0:3
Borussia Mönchengladbach Roter Stern Belgrad 5:1
Wacker Innsbruck Borussia Mönchengladbach 3:1
Borussia Mönchengladbach Wacker Innsbruck 2:0
Borussia Mönchengladbach FC Liverpool 2:1 Düsseldorf
FC Liverpool Borussia Mönchengladbach 3:0
1978/79 UEFA-Cup Borussia Mönchengladbach Sturm Graz 5:1
Sturm Graz Borussia Mönchengladbach 1:2
Benfica Lissabon Borussia Mönchengladbach 0:0
Borussia Mönchengladbach Benfica Lissabon 2:0 n:V.
Borussia Mönchengladbach Śląsk Breslau 1:1
Śląsk Breslau Borussia Mönchengladbach 2:4
Manchester City Borussia Mönchengladbach 1:1
Borussia Mönchengladbach Manchester City 3:1
MSV Duisburg Borussia Mönchengladbach 2:2
Borussia Mönchengladbach MSV Duisburg 4:1
Roter Stern Belgrad Borussia Mönchengladbach 1:1 9. Mai 1979
Borussia Mönchengladbach Roter Stern Belgrad 1:0 23. Mai 1979, Düsseldorf
1979/80 UEFA-Cup Borussia Mönchengladbach Viking Stavanger 3:0
Viking Stavanger Borussia Mönchengladbach 1:1
Borussia Mönchengladbach Inter Mailand 1:1
Inter Mailand Borussia Mönchengladbach 2:3 n:V.
Borussia Mönchengladbach CS Universitatea Craiova 2:0
CS Universitatea Craiova Borussia Mönchengladbach 1:0
AS St. Etienne Borussia Mönchengladbach 1:4
Borussia Mönchengladbach AS St. Etienne 2:0
VfB Stuttgart Borussia Mönchengladbach 2:1
Borussia Mönchengladbach VfB Stuttgart 4:1
Borussia Mönchengladbach Eintracht Frankfurt 3:2 7. Mai 1980
Eintracht Frankfurt Borussia Mönchengladbach 1:0 21. Mai 1980
1981/82 UEFA-Cup 1. FC Magdeburg Borussia Mönchengladbach 3:1
Borussia Mönchengladbach 1. FC Magdeburg 2:0
Borussia Mönchengladbach Dundee United 2:0
Dundee United Borussia Mönchengladbach 5:0
1984/85 UEFA-Cup Dukla Banská Bystrica Borussia Mönchengladbach 2:3
Borussia Mönchengladbach Dukla Banská Bystrica 4:1
Borussia Mönchengladbach Widzew Łódź 3:2
Widzew Łódź Borussia Mönchengladbach 1:0
1985/86 UEFA-Cup Borussia Mönchengladbach Lech Posen 1:1
Lech Posen Borussia Mönchengladbach 0:2
Sparta Rotterdam Borussia Mönchengladbach 1:1
Borussia Mönchengladbach Sparta Rotterdam 5:1
Borussia Mönchengladbach Real Madrid 5:1 27. November 1985, Düsseldorf
Real Madrid Borussia Mönchengladbach 4:0 11. Dezember 1985
1986/87 UEFA-Cup Borussia Mönchengladbach FK Partizan Belgrad 1:0
FK Partizan Belgrad Borussia Mönchengladbach 1:3
Borussia Mönchengladbach Feyenoord Rotterdam 5:1
Feyenoord Rotterdam Borussia Mönchengladbach 0:2
Glasgow Rangers Borussia Mönchengladbach 1:1
Borussia Mönchengladbach Glasgow Rangers 0:0
Borussia Mönchengladbach Vitória Guimarães 3:0
Vitória Guimarães Borussia Mönchengladbach 2:2
Dundee United Borussia Mönchengladbach 0:0
Borussia Mönchengladbach Dundee United 0:2
1987/88 UEFA-Cup Borussia Mönchengladbach Espanyol Barcelona 0:1
Espanyol Barcelona Borussia Mönchengladbach 4:1
1995/96 Pokalsieger Borussia Mönchengladbach Silex Kratowo 3:0
Silex Kratowo Borussia Mönchengladbach 2:3 28. September 1995
Borussia Mönchengladbach AEK Athen 4:1
AEK Athen Borussia Mönchengladbach 0:1 2. November 1995
Borussia Mönchengladbach Feyenoord Rotterdam 2:2 7. März 1996, Düsseldorf
Feyenoord Rotterdam Borussia Mönchengladbach 1:0
1996/97 UEFA-Cup FC Arsenal Borussia Mönchengladbach 2:3 10. September 1996
Borussia Mönchengladbach FC Arsenal 3:2 25. September 1996, Köln
Borussia Mönchengladbach AS Monaco 2:4 15. Oktober 1996, Köln
AS Monaco Borussia Mönchengladbach 0:1 29. Oktober 1996


Fan-Freundschaften und -rivalitäten [Bearbeiten]
Es besteht seit einem DFB-Pokalspiel, welches mit 6:4 für Mönchengladbach sehr torreich ausfiel, eine Fanfreundschaft mit den Fans des FSV Mainz 05. Beide Fanblocks feierten und bejubelten dabei beide Mannschaften und deren Tore. Einige Fans von Borussia Mönchengladbach pflegen auch Freundschaften mit den Anhängern des FC Liverpool.

Eine starke sportliche Rivalität besteht dagegen zwischen Mönchengladbach und dem Lokalrivalen 1. FC Köln. Das Derby zwischen den Fohlen und den Geißböcken ist ein Klassiker der Fußball-Bundesliga. Auch gegenüber Borussia Dortmund (aufgrund des gemeinsamen Vereinsnamens), Bayern München (aufgrund der starken Konkurrenz in den 1970er Jahren) und Alemannia Aachen (aufgrund der räumlichen Nähe und des größtenteils gemeinsamen Einzugsgebiets) besteht eine ausgeprägte Rivalität.


Webseiten [Bearbeiten]

offizielle Webseiten [Bearbeiten]

Fußball [Bearbeiten]
Borussia Mönchengladbach - Offizielle Webseite von Borussia Mönchengladbach

sonstige Abteilungen und Seiten [Bearbeiten]
Borussia Girls - Offizielle Webseite der Frauen- und Mädchenfußballabteilung
Borussia TT - Offizielle Webseite der Tischtennisabteilung
Borussia Handball - Offizielle Webseite der Handballabteilung
Stadion im Borussia-Park Offizielle Webseite des Stadions im Borussia Park u. a. mit Bildern vom Bau

Fanseiten und sonstige Adressen [Bearbeiten]
Seitenwahl - Das Online-Magazin für Fans von Borussia
TORfabrik – Das Web-Magazin für Borussia-Fans
VfLog - Das Weblog für alle Fans von VfL Borussia Mönchengladbach und VfL Osnabrück
Kleine Historie der Borussia - bis Mai 2001
Fußballdaten – Die Fußball-Datenbank
Borussiafotos.de - Private Homepage mit vielen Fotos
Borussia Fotos - Support Fotos und Videos
BorussiaFan - Fotos und Links zu Videos wie. z. B. Stadioneroeffnung 2004 etc.
Offizielle Homepage des Fanprojektes von Borussia Mönchengladbach - Möglichkeit zur Bestellung von Eintrittskarten für Auswärtsspiele
Internetauftritt des Fanclubs borussia-world.de - über 3.000 Bilder, 200 Videos
Voller Name Borussia VfL 1900
e.V. Mönchengladbach
Spitzname(n) Die Fohlen, Fohlenelf
Gegründet 1. August 1900
Vereinsfarben {{{vereinsfarben}}}
Stadion Borussia-Park
Plätze 54.019
Präsident Rolf Königs
Trainer Jupp Heynckes
Adresse Hennes-Weisweiler-Allee1
41179 Mönchengladbach
Homepage www.borussia.de
E-Mail info@borussia.de
Liga Fußball-Bundesliga
2005/06 10. Platz


2.Mannschaft:
FC Barcelona
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
FC Barcelona
Voller Name Futbol Club Barcelona
Spitzname(n) Barça
Gegründet 29. November 1899
Vereinsfarben {{{vereinsfarben}}}
Stadion Camp Nou
Plätze 98.600
Präsident Joan Laporta i Estruch
Trainer Frank Rijkaard
Adresse Avenida Arístides Maillol
08028 Barcelona
www.fcbarcelona.com
secretaria@club.fcbarcelona.com
Homepage {{{Homepage}}}
E-Mail {{{E-Mail}}}
Liga Primera División
2005/2006 Meister, Trofeo Zamora



 
Heim



 
Auswärts


Der Futbol Club Barcelona ist der neben Real Madrid berühmteste Fußballverein Spaniens. 1992 sowie 2006 gewann der Klub die UEFA Champions League.

Der unter dem Kürzel "Barça" (gesprochen:[ˈbərsə]) bekannte Verein ist im katalanischen Barcelona beheimatet und trägt seine Heimspiele im Camp Nou aus, das mit 98.600 Plätzen das größte Fußballstadion Europas und eines der größten der Welt ist. Außer Real Madrid und Athletic Bilbao ist der FC Barcelona der einzige Fußballklub in Spanien, der nie aus der ersten Liga, der Primera División, abgestiegen ist.

Mit rund 145.000 Mitgliedern ist der FC Barcelona außerdem einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt und wird von rund 1600 Fanclubs ("Penyes") unterstützt. Der Verein leistet eine hervorragende Nachwuchsarbeit, was sich in den vielen Stars, die im legendären La Masia ausgebildet wurden, manifestiert.

Zum Verein gehören auch andere Sport-Sektionen, etwa Handball (FC Barcelona-Cifec), Basketball (Winterthur FCB), Futsal und Rollhockey. Die Handballabteilung ist mit sieben Titeln in der EHF Champions League die erfolgreichste Mannschaft auf europäischer Klubebene. Der Winterthur FCB feierte im Jahr 2003 seinen größten Erfolg und gewann erstmals den Europapokal, die wichtigste Trophäe im europäischen Basketball.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Geschichte
1.1 Die einzelnen Jahre
1.1.1 1899–1928
1.1.2 1929–1941
1.1.3 1942–1960
1.1.4 1961–1970
1.1.5 1971–1989
1.1.6 1990–2000
1.1.7 2000–2006
1.2 Die Rivalen
1.3 Hymne
1.4 Die Stadien
2 Ausrüstung
3 Erfolge
3.1 Internationale Erfolge
3.1.1 Champions League (2)
3.1.2 Messepokal (3)
3.1.3 Europapokal der Pokalsieger (4)
3.1.4 UEFA-Supercup (2)
3.1.5 Copa Latina (2)
3.1.6 Trofeo Carranza (3)
3.2 Erfolge in Spanien
3.2.1 Trofeo Gamper (30)
3.2.2 Primera División (18)
3.2.3 Copa del Rey (24)
3.2.4 Supercopa de España (6)
3.2.5 Campeonato de Catalunya (21)
3.2.6 Copa de los Pirineos (4)
3.2.7 Copa Macaya (1)
3.2.8 Copa de la Liga (2)
3.2.9 Copa Catalunya(3)
4 Vereinsmitglieder
4.1 Vorstand
4.2 Trainerstab
4.3 Kader 2006/07
4.4 Bekannte ehemalige Spieler
4.4.1 Torhüter
4.4.2 Verteidiger
4.4.3 Mittelfeldspieler
4.4.4 Stürmer
4.5 Bekannte Trainer
4.5.1 Trainer
4.6 Präsidenten
5 Weblinks




Geschichte [Bearbeiten]

Die einzelnen Jahre [Bearbeiten]

1899–1928 [Bearbeiten]
Am Anfang stand eine schlichte Kleinanzeige in der Zeitschrift "Los Deportes". Herr Hans Gamper, gebürtiger Schweizer und damals gerade mal 22 Jahre jung, wollte Fußballspiele organisieren. Interessenten wurden gebeten, sich in der Redaktion zu melden. Niemand konnte ahnen, dass daraus einmal der mitgliederstärkste Fußballclub der Welt werden würde. Auf diese Kleinanzeige meldeten sich einige Personen. Die darauf folgenden Treffen führten am 29. November 1899 zur Gründung des Football Club Barcelona. Der erste Präsident war Gualteri Wild, Hans Gamper war der erste Kapitän. Die ersten Spiele wurden im Velódromo de la Bonanova gespielt und 1901 fanden die ersten offiziellen Wettbewerbe Copa Macaya und Campeonato de Cataluña statt. 1909 wechselte die Mannschaft in ein neues Stadion, ins La Escopidora, das erste Stadion in Spanien mit Flutlicht. Ein Jahr später hatte Barça bereits 560 Mitglieder.

1910 holten die Katalanen ihren ersten spanischen Pokal. 1914 ist Paulino Alcántara der Star der Mannschaft. Er ist bis zum heutigen Tage der Spieler, der die meisten Tore, insgesamt 356, für den FC Barcelona geschossen hat. 1919 debütierten mit Josep Samitier und Ricardo Zamora zwei weitere legendäre Spieler. 1921 stieg die Anzahl an Mitgliedern rapide auf über 10.000 und am 20. März 1922 wurde ein neues Stadion, Les Corts, eingeweiht. Dieses Stadion hatte anfangs eine Zuschauerkapazität von 20.000, wurde einige Jahre später aber auf 60.000 erhöht.

Aufgrund der zur damaligen Zeit herrschenden Diktatur wurde 1925 das Stadion Les Corts nach einem Eklat geschlossen: Ein englischer Flottenverband befand sich zu dieser Zeit im Hafen von Barcelona, worauf ein Freundschaftsspiel zwischen dem FC Barcelona und den Matrosen angesetzt wurde. Zuerst wurde die englische, dann die spanische Nationalhymne gespielt. Um den Autonomiebestrebungen Ausdruck zu verleihen, stimmten die Zuschauer während der spanischen Hymne ein gellendes Pfeifkonzert an. Das war für den in einer Loge sitzenden Generaloberst Milans del Bosch, spanischer Befehlshaber für Katalonien, zu viel. Er ordnete die Schließung des Stadions für sechs Monate an. Hans Gamper wurde in der Folge vom Militärregime des Generals Miguel Primo de Rivera als Clubchef abgesetzt. Ihm wurde nahe gelegt, das Land so schnell wie möglich zu verlassen. Außerdem musste er eine schriftliche Erklärung unterzeichnen, in der er versicherte, sich nie wieder für das Amt des Clubpräsidenten zu bewerben.

Zwischen 1899 und 1928 gewann Barça dreizehn Mal die katalanische Meisterschaft, acht Mal den spanischen Pokal und viermal den Pyrenäen Cup.


1929–1941 [Bearbeiten]
1929 wurde der FC Barcelona der erste Meister der neu gegründeten spanischen Liga, der Primera División. Am 13. Oktober 1930 starb Hans Gamper, Gründer und zeitweise Präsident des Vereins. Da er sein Geld in New York angelegt hatte, verlor er während der Weltwirtschaftskrise Anfang 1930 praktisch von einem Tag auf den anderen sein ganzes Vermögen. In der Folge litt er an Depressionen und griff schließlich zur Pistole und erschoss sich. Nach dem Tod von Hans Gamper durchlebte auch der FC Barcelona eine sehr schwierige Zeit. In der Liga blieben die Erfolge aus und auch die Mitgliederzahl begann zu sinken. 1933 wechselte auch noch Josep Samitier zum Erzrivalen Real Madrid. 1934 kam die sowohl spielerische als auch wirtschaftliche Krise zu ihrem Höhepunkt: nur Dank einer Aufstockung der Liga auf 12 Mannschaften stieg Barcelona als Vorletzter der Meisterschaft nicht ab. In den folgenden zwei Saisonen erholte sich der Verein aber wieder langsam.

Als Folge des spanischen Bürgerkrieges erlebte der FC Barcelona jedoch abermals eine Krise. Josep Sunyol, damaliger Clubpräsident und Abgeordneter der ERC "Esquerra Republicana Catalana", wurde 1936 im Bürgerkrieg von Truppen des späteren Diktators Francisco Franco standrechtlich erschossen. Die Zahl der Vereinsmitglieder sank beständig und betrug zu Beginn des Franco-Regimes nur noch etwa 2500. Der Club stand praktisch vor dem Aus. Um dies zu verhindern, wurden Gefolgsleute Francos in den Vorstand gewählt. In der Folge wurde das Klubwappen so modifiziert, dass die katalanische Flagge darin nicht mehr vorkam und der Vereinsnamen wurde auf Club de Fútbol Barcelona abgeändert (was erst 1973 wieder rückgängig gemacht wurde). Langsam kehrte wieder (sportliche) Normalität ein. Das Stadion entwickelte sich aber indes zum Treffpunkt der Katalanen, wo sie trotz Diktatur über politische Themen diskutieren konnten. Da die Jahreskarten die Besucher immer an die gleichen Stellen brachten, kannten sich die Besucher und konnten im Fußballstadion miteinander reden, ohne Repressalien zu befürchten.

Zwischen 1929 und 1941 gewann Barça einmal die spanische Meisterschaft und sechsmal die katalanische Meisterschaft.


1942–1960 [Bearbeiten]
Im Pokalhalbfinale 1943 drangen Polizisten unmittelbar vor dem Auswärtsspiel gegen Real Madrid in die Kabine Barças ein und gaben den Spielern unmißverständlich zu verstehen, dass ein Aufstieg des katalanischen Vereins in das Finale der Copa Generalísimo, des damals vorübergehend nach General(ísimo) Franco benannten Cups, nicht erwünscht war; Barcelona verlor 1:11. Die Schikanen des Regimes hatten zur Folge, dass der Hass der Katalanen auf das Regime sich auch auf die «Königlichen» aus Madrid projezierte.

1944 wurde der erste Fan-Club (Penya) gegründet, und Josep Samitier kehrte als Trainer zurück. In einem Ligaspiel gewann Barça gegen Real Madrid in Les Corts 5:0, 1945 gewannen sie ihre zweite Meisterschaft. Die Anzahl der Mitglieder stieg wieder auf über 20.000, und man entschied sich für den Bau einer für die damalige Zeit revolutionären Tribüne in Les Corts. 1946 verlor Barcelona die Meisterschaft im letzten Spiel gegen FC Sevilla. Später wurde bekannt, dass Sevilla einen Spieler ohne Genehmigung des spanischen Fußballverbandes eingesetzt hatte, es gab aber lediglich eine Geldstrafe für Sevilla. 1948 gewann Barcelona seine dritte Meisterschaft, ein Jahr später die vierte Meisterschaft.

Im Juni 1950 gelang dem FC Barcelona die Verpflichtung des Exil-Ungarn Ladislaus Kubala. Unter seiner genialen Regie errang Barça in der Saison 1951–52 nicht nur die Meisterschaft, sondern gewann alle fünf offiziellen Wettbewerbe, an denen es teilnahm. Diese Saison ist seither als die Saison der fünf Pokale (Barça de les Cinc Copes) bekannt. 1953 führte Kubala Barça zu einem weiteren Meistertitel, den insgesamt sechsten in der Klubgeschichte. Kubala hält außerdem bis heute einen einsamen Rekord: er spielte im Laufe seiner Karriere für drei Nationalmannschaften. Drei Mal stürmte er für Ungarn, sechs Mal für die ehemalige CSSR und 19 Mal für Spanien. 1953 verpflichtete der FC Barcelona einen weiteren Star, Luis Suárez. Der Mittelfeldstratege aus A Coruña ist bis heute der einzige spanische Fußballer, der zum europäischen Fußballer des Jahres gewählt wurde und gilt als der beste spanische Spieler aller Zeiten. 1953 wurde ebenfalls mit dem argentinischen Ausnahmefußballer Alfredo Di Stéfano verhandelt. Der schon weit fortgeschrittene Transfer des Argentiniers kam jedoch nicht zustande, denn Santiago Bernabéu, der damalige Präsident von Real Madrid, funkte dazwischen und versuchte mit allen Mitteln Di Stéfano doch noch nach Madrid zu holen. Schließlich schaltete sich der spanische Fußballverband in den Transferstreit ein. Dessen Präsident war damals allerdings Sancho Davila - ein Neffe des ehemaligen Diktators Primo de Rivera, der dreißig Jahre zuvor das Stadion in Barcelona hatte schließen lassen - und nach langem Hin und Her wechselte Di Stéfano schließlich zu Real.

Am 24. September 1957 wurde das damals wie heute größte Fußballstadion Europas eingeweiht: das Camp Nou, das zum Zeitpunkt der Eröffnung noch 120.000 Zusehern Platz bot. 1958 gewann Barça den ersten Messepokal, den Vorläufer des UEFA-Cups. In der Saison 1958-59 gelang Barcelona das Double (Meisterschaft und Pokalsieg). In der Liga schossen sie 96 Tore in nur 30 Spielen. 1960 wurde Barça zum achten Mal spanischer Meister. Den Messepokal holten sie sich zum zweiten Mal. Die bitterste Stunde erlebte Barça in dieser Saison im Europapokal: Mit 24:7 Toren hatte Barcelona das Halbfinale erreicht, Gegner war Erzrivale Real Madrid, der viermalige Gewinner und Titelverteidiger. Zur großen Enttäuschung der Fans musste sich Barça sowohl im Hin- als auch im Rückspiel mit jeweils 1:3 gegen die von den überragenden Di Stéfano und Puskás angeführten Madrilenen klar geschlagen geben.

Zwischen 1942 und 1960 gewann Barça sieben Mal die spanische Liga, sechs Mal den spanischen Pokal, zweimal die Copa Latina und zweimal den Messepokal.


1961–1970 [Bearbeiten]
In der Saison 1960–61 gelang Barça das Kunststück, gleichzeitig das Viertelfinale im Messepokal sowie zum ersten Mal das Finale des Europapokals der Landesmeister zu erreichen. Der Gegner war Benfica Lissabon. Barcelona verlor dieses Spiel nach guter Leistung und einigen Stangenschüssen jedoch äußerst unglücklich mit 2:3. Nach dem Endspiel wechselte Luis Suárez zu Inter Mailand. Das verlorene Finale gegen Benfica sollte der Beginn einer sportlich und wirtschaftlich schwierigen Zeit sein.

1962 wurde zwar das Finale des Messepokals gegen Valencia CF erreicht, das Endspiel wurde aber wieder verloren. In der Folge absolvierte Barcelona eine enttäuschende Saison nach der anderen. 1965 kamen sie zumindest bis ins Halbfinale des Messepokals. Nachdem sie drei Mal gegen Racing Straßburg Unentschieden gespielt hatten, entschied aber die UEFA, eine Münze zu werfen. Barça hatte kein Glück und wurde durch das Los einer Münze aus dem Wettbewerb geworfen.

1968 traf Barça im Endspiel des spanischen Cups auf Real Madrid. Gespielt wurde im Bernabéu-Stadion. Barcelonas 1:0-Erfolg ging in die Annalen als "Endspiel der Flaschen" ein. Aufgebrachte Real-Fans warfen nach Spielende pausenlos Flaschen, Tomaten, etc. auf das Spielfeld. Der Verkauf von Glasflaschen in spanischen Fußballstadien ist seit diesem Tag untersagt. Die bereits vor dem Spiel aufgeheizte Atmosphäre kam auch Tage später nicht zur Ruhe. Zum einen veröffentlichte die Madrider Vereinsführung eine Liste von Spielern, die angeblich absichtlich von katalanischen Spielern verletzt worden waren, zum anderen lobte Santiago Bernabeu Barças Lokalrivalen Espanyol Barcelona "allein für die Tatsache, in Katalonien einen Verein zu betreiben, der den Namen Español [spanisch] trägt". In diesem Jahr war auch der Tod des Spielers Benitez zu beklagen, der an einer Lebensmittelvergiftung verstarb.

1969 erreichte Barça zum ersten Mal das Finale des Europapokals der Pokalsieger, das Endspiel wurde aber verloren.

Am 6. Juni 1970 kam es im Camp Nou zum Aufeinandertreffen Barça gegen Real Madrid im Rückspiel des Pokalhalbfinales. Barça führte 1:0, als der Schiedsrichter Guruceta einen äußerst fragwürdigen Elfmeter für die Madrilenen gab und einem hämisch applaudierenden Barça-Spieler die Rote Karte zeigte. Nach weiteren umstrittenen Entscheidungen riss der Geduldsfaden der Fans und etliche stürmten den Platz. Die Folge war, dass hunderte Polizisten mit äußerster Brutalität gegen die Fans vorgingen: "Polizei, Mörder"-Rufe hallten durchs Stadion. Barças Vereinsspitze stellte sich nach diesen Ereignissen hinter die Fans. Guruceta wurde schließlich gesperrt, aber auch gegen den Präsidenten von Barcelona kam es zu einem Verfahren.

Zwischen 1961 und 1970 gewann Barça drei Mal den spanischen Pokal und ein Mal den Messepokal.


1971–1989 [Bearbeiten]
In der Saison 1971/1972 verspielte Barça am vorletzten Spieltag die Meisterschaft. Sie schafften es nicht gegen Córdoba, die mathematisch schon abgestiegen waren, zu gewinnen. Sie gewannen jedoch den letzten ausgespielten Messepokal.

1973 wurde Johan Cruyff verpflichtet. Nach 14 langen Jahren gewann Barcelona wieder die spanische Meisterschaft. Am 17. Februar 1974 gewann Barça im Bernabéu-Stadion 5:0 gegen Real Madrid. Cruyff wurde 1973 und 1974 zum besten europäischen Spieler gewählt.

1978 wurde der Vereinspräsident erstmals durch die Mitglieder gewählt, Josep Lluis Nuñez ging aus der Wahl als Sieger hervor. 1979 gelang Barça der bis dahin wohl wichtigste Erfolg in der Vereinsgeschichte: Am 16. Mai gewannen sie den Pokal der Pokalsieger gegen Fortuna Düsseldorf. 1980 kam der deutsche Nationalspieler Bernd Schuster ("Der blonde Engel") zum Klub. Der herausragende Spielmacher blieb acht Jahre in Barcelona, ehe er zum Erzrivalen Real Madrid wechselte. 1981 stieg die Zahl der Mitglieder auf über 100.000. 1982 wurde der zweite Pokal der Pokalsieger gewonnen. Mit dem "Mini-Estadi" wurde ein weiteres Stadion für die zweite Mannschaft eingeweiht, das größer ist als die Stadien vieler deutscher Bundesligamannschaften.

In der Saison 1982–83 wurde Diego Maradona verpflichtet, einer der wohl besten Fußballer aller Zeiten. 1985 gewann Barcelona zum zehnten Mal die spanische Meisterschaft. 1986 kam Barça zum zweiten Mal in das Finale des Europapokals der Landesmeister. Nachdem sowohl die reguläre Spielzeit wie auch die Verlängerung torlos geblieben waren, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Kein einziger der Barcelona-Spieler konnte jedoch seinen Strafstoß verwerten und Gegner Steaua Bukarest gewann den Pokal.

1988 wurde Johan Cruyff zum Trainer ernannt, womit die Entstehung des Dream Teams begann.

Zwischen 1971 und 1989 gewann Barça zweimal die spanische Meisterschaft, fünf Mal den spanischen Pokal, ein Mal den Messepokal, drei Mal den Pokal der Pokalsieger, zweimal den Ligapokal und ein Mal den spanischen Supercup.


1990–2000 [Bearbeiten]
1991 kam die erste spanische Meisterschaft des Dream Teams.

Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte gelang den "Blau-Grana" aber am 20. Mai 1992. In der 110. Minute hämmerte Ronald Koeman einen Freistoß im Londoner Wembley-Stadion in das gegnerische Tor. Es war das 1:0 im Champions-League-Finale gegen Sampdoria Genua. Nach dem Messepokal/UEFA-Cup (drei Mal) und dem Pokal der Pokalsieger (vier Mal) hatte Barça endlich auch den Pokal der Landesmeister gewonnen.

Die spanische Meisterschaft 1992 wurde ebenfalls gewonnen. Real Madrid hätte in der letzten Runde ein Unentschieden genügt, um Meister zu werden. Nachdem Real 0:2 in Führung lag, gewann CD Tenerife aber noch mit 3:2. Barça gewann sein Spiel und wurde somit Meister. Die Mitgliederzahl stieg auf über 108.000.

1993 kam die dritte Meisterschaft des Dream Teams. Die Entscheidung fiel wieder am letzten Spieltag, wieder Real Madrid gegen Tenerifa. Real musste gewinnen, sie verloren jedoch erneut gegen CD Tenerife, und somit wurde Barça zum dritten Mal hintereinander spanischer Meister.

1994 gewann Barça bereits zum vierten Mal hintereinander den spanischen Meistertitel, und zum dritten Mal wurde der Meister am letzten Spieltag ermittelt. Barcelona musste einen Punkt mehr erreichen als Deportivo La Coruña. Barcelona gewann sein Spiel gegen Sevilla 5:2. In der letzten Minute bekam Deportivo einen Elfmeter zugesprochen. Wenn Deportivo diesen Elfmeter verwandelt hätte, wären sie Meister geworden. Valencias Torwart hielt jedoch diesen Elfer. Barça kam erneut nach 1992 in das Finale der Champions League, wo sie aber eine herbe Niederlage einstecken mussten. Sie verloren 0:4 gegen AC Milan in Athen.

1996 wurde Ronaldo verpflichtet und Barça gewann zum vierten Mal den Pokal der Pokalsieger. Auch das Endspiel des spanischen Pokals, das in dieser Saison im Bernabéu-Stadion, der Heimstätte des Madrider Erzrivalen, ausgetragen wurde, wurde gewonnen. Ronaldo wechselt am Ende der Saison zu Inter Mailand.

In der Saison 1997–98, mit Louis van Gaal als Trainer, gewann Barça die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokal und den UEFA Supercup. Als Ersatz für Ronaldo wurde Rivaldo verpflichtet. Barcelona wurde zur besten Vereinsmannschaft der Welt gewählt. 1999, zum hundertjährigen Bestehen des Vereins, wurde Barça wieder spanischer Meister. Barcelona zelebrierte das Jubiläum, und das Stadion Camp Nou wurde von der UEFA als "Fünf-Sterne-Stadion" ausgezeichnet. Es wurde zum Schauplatz des Champions League-Finales von 1999.

In der Saison 1999–00, nach über 22 Jahren im Amt, verließ Nuñez den Vorstand des Vereins und kündigte Neuwahlen an. Mit ihm ging auch Louis van Gaal. Im spanischen Pokal weigerte sich Barcelona zu einem Spiel anzutreten. Als Grund gab die Vereinsführung an, sie hätten zu wenig verfügbare Spieler, da alle Stammspieler mit den jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs wären. Folge waren die Disqualifikation im Cup und eine Geldstrafe. Rivaldo wurde zum FIFA-Spieler des Jahres gewählt.

Zwischen 1990 und 2000 gewann Barça sechs Mal die spanische Meisterschaft, vier Mal den spanischen Supercup, zweimal den europäischen Supercup, zweimal den spanischen Pokal, ein Mal den Pokal der Pokalsieger und drei Mal den katalanischen Cup.


2000–2006 [Bearbeiten]
2004/2005 gewann Barça nach längerer Zeit wieder eine spanische Meisterschaft. Mit dem holländischen Trainer Frank Rijkaard und Spielern wie Ronaldinho, Deco, Eto'o, Xavi und Puyol hatte man wieder ein Weltklasse-Team. Der Brasilianer Ronaldinho wurde 2004 und 2005 zum FIFA Weltfussballer des Jahres gekürt. Im Jahre 2006 konnte die Primera División erneut gewonnen und somit der Meisterschaftstitel verteidigt werden. Am 17. Mai des selben Jahres errang Barça einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte: 14 Jahre nach dem ersten Sieg in diesem Wettbewerb konnte durch ein 2:1 gegen den FC Arsenal im Stade de France wieder die Champions League gewonnen werden.


Die Rivalen [Bearbeiten]
Die beiden großen Erzrivalen des FC Barcelona sind weit mehr als nur fußballerische Gegner. Der Lokalrivale Espanyol Barcelona stand für das "spanische Katalonien", während Real Madrid als Symbol für ein zentralistisches Spanien angesehen wurde. Dank der Demokratisierung des politischen Systems in den letzten Jahrzehnten, die einherging mit der Zunahme des Autonomiestatus Kataloniens, nahm die Brisanz der Derbys zwar ab, verschwand aber nicht restlos.

Die Bilanz gegen Real Madrid (Stand: November 05) Ort Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Torverh.
Zu Hause 78 45 14 19 153:94
Auswärts 79 13 17 49 84:167
Neutraler Ort 0 0 0 0 0:0
Gesamt 157 58 31 68 237:261
Die Bilanz gegen Espanyol Barcelona (Stand: September 05) Ort Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Torverh.
Zu Hause 72 57 7 8 176:66
Auswärts 72 25 23 24 92:95
Neutraler Ort 0 0 0 0 0:0
Gesamt 144 82 30 32 268:161



Hymne [Bearbeiten]
Tot el camp, és un clam,

som la gent blaugrana
Tant se val d'on venim
si del sud o del nord
ara estem d'acord, estem d'acord
una bandera ens agermana.

Blaugrana al vent, un crit valent
tenim un nom, el sap tothom:
Barça, Barça, Baaaarça.
Jugadors, seguidors,

tots units fem força.
Són molt anys plens d'afanys
són molts gols que hem cridat
i s'ha demostrat, s'ha demostrat
que mai ningú no ens podrà torcer.

Blau-grana al vent, un crit valent
tenim un nom, el sap tothom:
Barça, Barça, Baaaarça.



Die Stadien [Bearbeiten]
Name Standort Von Bis
Velódromo de la Bonanova ???? 1899 1900
La Escopidora ???? 1909 1922
Les Corts Les Corts 1922 1957
Camp Nou Les Corts 1957


Ausrüstung [Bearbeiten]
Der Legende nach sind die Vereinsfarben Blau und Granatrot (katalanisch: blau-grana) eine Homage an den FC Basel, bei dem Gamper als Kapitän spielte, oder an den FC Excelsior Zürich, den Gamper mitbegründete. Gespielt wird in Nike-Dressen in den Vereinsfarben.

Barcelona hatte bis zur Saison 2006/07 als weltweit einziger Top-Klub aus Prinzip keinen Trikotsponsor, da man sich stets als eine Art katalanisches Nationalteam verstand. Berichten der spanischen Zeitung El País zufolge wird der Verein in den kommenden Jahren unentgeltlich für UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, werben.


Erfolge [Bearbeiten]
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gehört Barça zu den erfolgreichsten Teams Spaniens und Europas. Das spiegelt sich auch in den Erfolgen und Titeln wider, die der Verein bisher in seiner Geschichte gewonnen hat. Der FC Barcelona ist der einzige Club Europas, der alle drei Europapokalwettbewerbe mindestens zweimal gewinnen konnte.


Internationale Erfolge [Bearbeiten]

Champions League (2) [Bearbeiten]
Barcelona gewann die Champions League zweimal.

1991/1992 1:0 gg. Sampdoria Genua
2005/2006 2:1 gg. FC Arsenal

Messepokal (3) [Bearbeiten]
Der Messepokal, Vorläufer des heutigen UEFA-Pokals, wurde dreimal gewonnen.

1957/1958 2:2 & 6:0 gg. Auswahl London
1959/1960 0:0 & 4:1 gg. Birmingham City
1965/1966 0:1 & 4:2 gg. Real Saragossa

Europapokal der Pokalsieger (4) [Bearbeiten]
1978/1979 4:3 gg. Fortuna Düsseldorf
1981/1982 2:1 gg. Standard Lüttich
1988/1989 2:0 gg. Sampdoria Genua
1996/1997 1:0 gg. Paris Saint-Germain

UEFA-Supercup (2) [Bearbeiten]
Den UEFA-Supercup in dem der Gewinner der Champions League und der Gewinner des UEFA-Pokals aufeinandertreffen, gewann der FC Barcelona zweimal.

1992/1993 1:1 & 2:1 gg. Werder Bremen
1997/1998 2:0 & 1:1 gg. Borussia Dortmund

Copa Latina (2) [Bearbeiten]
1949 2:1 gg. Sporting Lissabon
1952 1:0 gg. OGC Nizza

Trofeo Carranza (3) [Bearbeiten]
Den Trofeo Ramón de Carranza (Carranza-Pokal) gewann der FC Barcelona dreimal.

1961 2:1 gg. CA Peñarol
1962 1:1 gg. Real Saragossa
2005 2:1 gg. Cádiz CF

Erfolge in Spanien [Bearbeiten]

Trofeo Gamper (30) [Bearbeiten]
Die Gamper-Trophäe ist ein Titel, den jedes Jahr ein ausgewähltes Team gegen den FC Barcelona gewinnen kann.

1966
1967
1968
1969
1971
1973
1974
1975
1976
1977
1979
1980
1983
1984
1985
1986
1988
1990
1991
1992
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004



Primera División (18) [Bearbeiten]
Insgesamt hat Barcelona zwischen 1929 und 2006 18 spanische Meistertitel gewonnen. Der FC Barcelona gewann die erste Saison in der Primera División, die ausgespielt wurde.

1928/1929
1944/1945
1947/1948
1948/1949
1951/1952
1952/1953
1958/1959
1959/1960
1973/1974
1984/1985
1990/1991
1991/1992
1992/1993
1993/1994
1997/1998
1998/1999
2004/2005
2005/2006



Copa del Rey (24) [Bearbeiten]
Mit 24 Pokalsiegen ist Barcelona im spanischen Pokalwettbewerb Copa del Rey das Maß aller Dinge.

1909/1910
1911/1912
1912/1913
1919/1920
1921/1922
1924/1925
1925/1926
1927/1928
1941/1942
1950/1951
1951/1952
1952/1953
1956/1957
1958/1959
1962/1963
1967/1968
1970/1971
1977/1978
1980/1981
1982/1983
1987/1988
1989/1990
1996/1997
1997/1998



Supercopa de España (6) [Bearbeiten]
Den spanischen Superpokal, in dem der spanische Meister und der Pokalsieger aufeinandertreffen, gewann der FC Barcelona sechsmal.

1983 3:1 & 0:1 gg. Athletic Bilbao
1991 1:0 & 1:1 gg. Atlético Madrid
1992 3:1 & 1:2 gg. Atlético Madrid
1994 0:2 & 4:5 gg. Real Saragossa
1996 5:2 & 1:3 gg. Atlético Madrid
2005 3:0 & 1:2 gg. Betis Sevilla

Campeonato de Catalunya (21) [Bearbeiten]
Die Katalanische Meisterschaft gewann Barcelona 21mal.

1904/1905
1908/1909
1909/1910
1910/1911
1912/1913
1915/1916
1918/1919
1919/1920
1920/1921
1921/1922
1923/1924
1924/1925
1925/1926
1926/1927
1927/1928
1929/1930
1930/1931
1931/1932
1934/1935
1935/1936
1937/1938



Copa de los Pirineos (4) [Bearbeiten]
Den Pyrenäen Cup gewann der FC Barcelona viermal.

1910 2:1 gg. Real Sociedad
1911 4:0 gg. Gars de Burdeos
1912 5:3 gg. Stade Bordelais Univ.Club
1913 7:3 gg. Comète Simot

Copa Macaya (1) [Bearbeiten]
Die Copa Macaya gewann der FC Barcelona einmal.

1901–1902

Copa de la Liga (2) [Bearbeiten]
Den spanischen Ligapokal gewann der FC Barcelona zweimal.

1982/1983 2:2 & 2:1 gg. Real Madrid
1985/1986 0:1 & 2:0 gg. Betis Sevilla

Copa Catalunya(3) [Bearbeiten]
Die Copa Catalunya gewann der FC Barcelona dreimal.

1999/2000 3:0 gg. Mataró
2003/2004 1:0 gg. Espanyol Barcelona
2004/2005 2:0 gg. Espanyol Barcelona

Vereinsmitglieder [Bearbeiten]

Vorstand [Bearbeiten]
Position Name Seit
Technischer Direktor: Txiki Begiristain
Generaldirektor: Anna Xicoy 2004
Präsident: Joan Laporta i Estruch 2003
Erster Vizepräsident: Albert Vicens
Kommunikation und Auslandsbeziehungen: Jordi Badia
Vorstandssekretär: Xavier Cambra
Marketing: Esteve Calzada
Vizepräsident (Marketing und PR): Marc Ingla
Finanzen: Francisco López
Vizepräsident (Finanzen): Ferran Soriano
Sportsektionen: Jaume Ferrer
Recht: Josep Cubells
Soziales: Clàudia Vives-Fierro
Vizepräsident (Soziales): Josep M. Fontclara
Soziales und Fanbetreuung: Toni Rovira
Sicherheit: Elies Frade
Medizin: Jordi Ardèvol


Trainerstab [Bearbeiten]
Position Name Seit
Trainer: Frank Rijkaard 2003
Co-Trainer: Johan Neeskens 2006
Eusebio Sacristán Mena
Torwart Trainer: Juan Carlos Unzué


Kader 2006/07 [Bearbeiten]
Tor
Nummer Nationalität(en) Name Seit Vertr. bis Letzter Verein Kapitän
1 Víctor Valdés Arribas 1992 2008 FC Barcelona B
25 Albert Jorquera Fortia 2003 2007 FC Barcelona B
28 Rubén Iván Martínez Andrade 2004 2007 FC Barcelona B

Abwehr
Nummer Nationalität(en) Name Seit Vertr. bis Letzter Verein Kapitän
19 Gianluca Zambrotta 2006 2010 Juventus Turin
2 Juliano Haus Belletti 2004 2008 FC Villarreal
4 Rafael Márquez Álvarez 2003 2007 AS Monaco
5 Carles Puyol Saforcada 1994 2010 FC Barcelona B 1. Kapitän
12 Giovanni van Bronckhorst 2003 2007 FC Arsenal
15 Edmílson (José Gomes de Moraes) 2004 2008 Olympique Lyon
16 Sylvinho (Sylvio Mendes Campos Junior) 2004 2006 Celta Vigo
21 Lilian Thuram 2006 2008 Juventus Turin
23 Oleguer Presas Renom 2001 2010 FC Barcelona B

Mittelfeld
Nummer Nationalität(en) Name Seit Vertr. bis Letzter Verein Kapitän
3 Thiago Motta 1998 2007 FC Barcelona B
6 Xavi Hernández Creus 1991 2010 FC Barcelona B 3. Kapitän
8 Ludovic Giuly 2004 2008 AS Monaco
10 Ronaldinho (Ronaldo de Assis Moreira) 2003 2010 Paris Saint-Germain 2. Kapitän
17 Mark van Bommel 2005 2008 PSV Eindhoven
20 Deco (Anderson Luís de Souza) 2004 2010 FC Porto
24 Andrés Iniesta Luján 1996 2007 FC Barcelona B
33 Jordi Gómez García-Penche 2005 ???? FC Barcelona B

Sturm
Nummer Nationalität(en) Name Seit Vertr. bis Letzter Verein Kapitän
7 Eiður Smari Guðjohnsen 2006 2010 FC Chelsea
9 Samuel Eto'o Fils 2004 2010 RCD Mallorca
14 Santiago Ezquerro Marín 2005 2008 Athletic Bilbao
11 Lionel Andrés Messi 2000 2014 FC Barcelona B



Bekannte ehemalige Spieler [Bearbeiten]
Torhüter [Bearbeiten]
Vítor Baía
Ruud Hesp
Antoni Ramallets
Rüştü Reçber
José Manuel Reina
Ricardo Zamora²
Andoni Zubizarreta
Robert Enke
Verteidiger [Bearbeiten]
José Mari Bakero
Laurent Blanc
Fernando Couto
Frank de Boer
Albert Ferrer
Ronald Koeman
Miguel Ángel Nadal
Migueli
Gheorghe Popescu
Michael Reiziger
Sergi Barjuán
Juan Pablo Sorín
Mittelfeldspieler [Bearbeiten]
Txiki Begiristain
Ronald de Boer
Philip Cocu
Johan Cruyff
Edgar Davids
Luís Figo²
Josep Guardiola
Gheorghe Hagi³
Michael Laudrup²
Jari Litmanen
Luis Enrique³
Diego Maradona
Gaizka Mendieta
Lucien Muller
Johan Neeskens
Marc Overmars
Emmanuel Petit
Robert Prosinečki³
Juan Román Riquelme
Josep Samitier²
Bernd Schuster²
Jordi Cruyff
Stürmer [Bearbeiten]
Paulino Alcántara
Steve Archibald
Zoltán Czibor
Christophe Dugarry
Hans Gamper
Patrick Kluivert
Sándor Kocsis
Hans Krankl
Ladislao Kubala
Henrik Larsson
Gary Lineker
Juan Antonio Pizzi
Quini
Carles Rexach
Rivaldo
Romário
Ronaldo²
Javier Saviola
Héctor Scarone²
Simão
Allan Simonsen
Hristo Stoichkov


Legende: ²=später bei Real Madrid unter Vertrag ³=früher bei Real Madrid unter Vertrag


Bekannte Trainer [Bearbeiten]

Trainer [Bearbeiten]
Johan Cruijff
Ladislao Kubala
Udo Lattek
César Luis Menotti
Rinus Michels
Radomir Antić
Frank Rijkaard
Bobby Robson
Louis van Gaal
Terry Venables
Hennes Weisweiler

Präsidenten [Bearbeiten]
Gualteri Wild (1899–1900)
Bartomeu Terradas (1901–1901)
Pau Haas (1903–1903)
Artur Witty (1903–1904)
Josep Soler (1905–1906)
Juli Marial (1907–1908)
Vicenc Reig (1908–1908)
Hans Gamper (1908–1909)
Otto Gmelin (1909–1910)
Hans Gamper (1910–1912)
Francesc Moxo Setmenat (1913–1914)
Alvar Presta (1914–1915)
Rafael Llopart (1915–1916)
Gaspar Roses (1916–1917)
Hans Gamper (1917–1919)
Ricard Graells (1919–1920)
Gaspar Roses (1920–1921)
Hans Gamper (1921–1923)
Enric Cardona (1923–1924)
Hans Gamper (1924–1925)
Arcadi Balaguer (1925–1928)
Tomas Roses (1928–1930)
Gaspar Roses (1930–1931)
Antonio Oliver (1931–1931)
Joan Coma (1931–1934)
Esteve Sala (1934–1935)
Josep Sunyol (1935–1939)
Joan Soler (1939–1940)
Marques de la mesa (1940–1942)
Josep Vidal-Ribas (1942–1942)
Marques de la mesa (1942–1943)
Josep Antoni de Albert (1943–1943)
Josep Vendrell (1943–1946)
Agusti Montal (1946–1951)
Enric Marti (1951–1953)
Francesc Miro Sans (1953–1961)
Enric Llaudet (1961–1968)
Narcis De Carreras (1968–1969)
Agusti Montal Jr. (1969–1978)
Josep Lluis Nuñez (1978–2000)
Joan Gaspart (2000–2003)
Enric Reyna Martinez (2003–2003)
Joan Laporta i Estruch (2003–2006)



Weblinks [Bearbeiten]
Commons: Category:FC Barcelona – Bilder, Videos oder Audiodateien

http://www.fcbarcelona.com
http://www.nofa.eu (Network Organisation Football Agency Ltd.)
http://www.fcbarca.com (polnisch)
http://www.fcb-videos.com

3.Mannschaft:
FC Chelsea aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
FC Chelsea
Voller Name Chelsea Football Club
Spitzname(n) The Blues
Gegründet 1905
Vereinsfarben Blau, Weiß
Stadion Stamford Bridge
Plätze 42.360
Präsident Bruce Buck
(für Roman Abramowitsch)
Trainer José Mourinho
Adresse Fulham Road
London, SW6 1HS
www.chelseafc.com
Homepage {{{Homepage}}}
E-Mail {{{E-Mail}}}
Liga FA Premier League
2005/06 1. Platz, Premier League



 
Heim



 
Auswärts


Der FC Chelsea (offiziell: Chelsea Football Club) - auch bekannt als Chelsea London, sowie aufgrund der Teamkleidung The Blues genannt - ist eine englische Fußball-Mannschaft, die im Jahre 1905 von den Mears-Brüdern gegründet wurde. Ihre Spiele trägt die Mannschaft im Stadion an der Stamford Bridge im Westen Londons aus.

Am 1. Juli 2003 wurde der Verein unter internationalem Aufsehen von Roman Abramowitsch aufgekauft, einem russischen Öl-Milliardär, der seitdem mehr als vierhundert Millionen Euro in neue Spieler investiert hat. Nach der Übernahme wurde der Club von der Boulevardpresse als "Chelski" tituliert und mit Vorwürfen bezüglich der Schädigung des nationalen und internationalen Fußballs durch spektakuläre Spielertransfers konfrontiert. Der aktuelle Team-Trainer ist José Mourinho, der zur Saison 04/05 vom FC Porto kam.

Zu den Chelsea-Anhängern gehören anerkannte Tory-Politiker. Gleichzeitig hat Chelsea ein ernstzunehmendes Hooligan-Problem.

Die Farbe der Auswärtstrikots ist schwarz bzw. weiß. 2005/2006 war Chelsea die erfolgreichste Mannschaft in England, nach 1955 und 2005 wurde 2006 zum dritten Mal die Meisterschaft gewonnen.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Entwicklung in den letzten Jahren (chronologisch)
1.1 Saison 2004/05
1.2 Saison 2005/06
1.3 Saison 2006/07
2 Trainer
3 Ausrüster
4 Preise und Trophäen
5 Aktueller Kader
5.1 Torhüter
5.2 Abwehrspieler
5.3 Mittelfeldspieler
5.4 Stürmer
6 Berühmte Spieler
7 Chelsea TV
8 Weblinks




Entwicklung in den letzten Jahren (chronologisch) [Bearbeiten]

Saison 2004/05 [Bearbeiten]
2004 sagte man der Liga regelrecht den Kampf an: Der Club sicherte sich die Dienste des Torjägers Didier Drogba für 35 Mio. € sowie die der portugiesischen Verteidiger Carvalho und Ferreira für knapp 50 Mio. €, angesichts gewonnener Meisterschaft und Ligapokal eine erfolgreiche Investition.

Auch in der Champions League sorgte die Mannschaft um ihren Kapitän John Terry 2005 für Furore. Nachdem man die Vorrunde bravourös gemeistert hatte, traf man in der Runde der letzten 16 auf den spanischen Topclub FC Barcelona. Das Hinspiel verlor man gegen die Katalanen knapp mit 1:2. In einem denkwürdigen Rückspiel sicherte sich schließlich die Mannschaft um Trainer Mourinho das Weiterkommen mit einem 4:2 gegen Ronaldinho & Co. Im Viertelfinale warf man dann den FC Bayern München aus dem Wettbewerb (4:2 im Hinspiel, 2:3 im Rückspiel). Überragender Spieler in beiden Partien war Frank Lampard, der drei Tore schoss. Im Halbfinale schied man gegen den späteren Sieger FC Liverpool aus.


Saison 2005/06 [Bearbeiten]
Am 29. April 2006 sicherte sich Chelsea am 36. von 38 Spieltagen mit einem 3:0 gegen Manchester United vorzeitig die Meisterschaft der Saison 2005/2006. Damit ist der FC Chelsea bisher der vierte Verein, der den Meistertitel in der Premier League in der Folgesaison verteidigen konnte.

Weiterhin scheinen die Transferaktivitäten von Klubbesitzer Abramowitsch keine Grenzen zu kennen: Im Sommer 2005 wurden der baskische Linksverteidiger Asier Del Horno (12 Mio. €) sowie der rechte Flügelspieler Shaun Wright-Phillips (30 Mio. €) von Athletic Bilbao bzw. von Manchester City verpflichtet. Außerdem kehrte der argentinische Stürmerstar Hernán Crespo vom AC Mailand zurück an die Stamford Bridge. Spieler bzw. Vereine, die in der Vergangenheit Angebote des Klubs ablehnten, waren u. a. Steven Gerrard (Ablöseangebot 45 Mio.) vom FC Liverpool und Adriano (Ablöseangebot 96 Mio.) von Inter Mailand sowie der Franzose David Trézéguet (Ablöseangebot 22 Mio.) von Juventus Turin.


Saison 2006/07 [Bearbeiten]
Am 15. Mai 2006 unterschrieb Michael Ballack, dessen Vertrag beim FC Bayern München ausgelaufen war, einen bis 2009 laufenden Vertrag beim FC Chelsea. Am 30. Mai 2006 brachte der englische Meister den Stürmer Salomon Kalou von Feyenoord unter Vertrag. Mit Andrij Schewtschenko, erfüllte sich Trainer José Mourinho einen Herzenswunsch; am 31. Mai 2006 unterschrieb der ukrainische Top-Stürmer einen Vierjahres-Vertrag bei den "Blues". Dabei wurde eine neue finanzielle Marke gesetzt, er erhält in vier Jahren 36 Millionen Euro Gehalt, an seinen alten Verein AC Mailand zahlte Chelsea die Rekordsumme von rund 51 Millionen Euro. Am 3. Juni 2006 trat dem Club der nigerianische Youngster John Obi Mikel bei. Er kam vom Lyn Oslo und kostete eine Ablöse von rund 23,6 Millionen Euro. Dabei gingen 5,87 Millionen an Lyn Oslo, der Rest wurde an Manchester United überwiesen, da Mikel dort einen Vorvertrag unterzeichnet hat. Am 7. Juni gab Chelsea auf seiner Website bekannt, dass man sich mit dem FC Middlesbrough über eine Ausleihe von Robert Huth einig geworden sei. Die genaue Ablösesumme wurde nicht genannt, zuletzt wurde Huth jedoch auch mit dem Premierleague Club Wigan Athletic in Verbindung gebracht, damals wurde eine mögliche Ablöse in Höhe von rund acht Millionen Euro genannt. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 verletzte sich Huth jedoch am Sprunggelenk, woraufhin der FC Middlesbrough wieder Abstand von dem Deal nahm. Der endgültige Verbleib Huths ist derzeit noch ungeklärt, momentan wird er wieder als Chelseaspieler gelistet. Am 9. Juni gab der FC Chelsea bekannt, dass der Drittkeeper Lenny Pidgeley ablösefrei für drei Jahre zum FC Millwall wechselte. Pidgeleys Nachfolger wird Henrique Hilario. Am 14. Juni wechselte mit Eiður Smári Guðjohnsen einer der am längsten für Chelsea spielenden Spieler zum FC Barcelona, seine Ablösesumme in Höhe von zwölf Millionen Euro wurde von Chelsea bisher nicht bestätigt. Nur fünf Tage später, am 19. Juni, wurde bekanntgegeben, dass der Mittelfeldspieler Jirí Jarošik an Celtic Glasgow verkauft wurde, abermals wurde die Ablösesumme nicht genannt. Wie am 28. Juni auf der offiziellen Website zu lesen war, spielt Glen Johnson in der nächsten Saison bei Portsmouth, er geht auf Leihbasis für ein Jahr. Am Mittwoch, den 5. Juli, wurde von Chelsea offiziell der Transfer des Nachwuchsstürmers Carlton Cole zu West Ham United bestätigt, der Wert des Transfers wurde nicht bekannt. Sowohl Damien Duff als auch Asier del Horno verlassen den Club, wie auf der Website am 21. Juni bestätigt wurde; Duff wechselt zu Newcastle United, del Horno zum FC Valencia.


Trainer [Bearbeiten]
Die Trainer der letzten fünfzehn Jahre:

Ian Porterfield (1991 bis 1993)
David Webb (1993 bis 1993)
Glenn Hoddle (1993 bis 1996)
Ruud Gullit (1996 bis 1998)
Gianluca Vialli (1998 bis 2000)
Claudio Ranieri (2000 bis 2004)
José Mourinho (seit 2004)

Ausrüster [Bearbeiten]
Bisheriger Ausrüster des FC Chelsea ist Umbro. Der Klub wird das Engagement, das bis 2011 gelaufen wäre, allerdings vorzeitig kündigen. Dieser Ausstieg soll Chelsea rund 35,5 Mio. Euro kosten. Ab der Saison 2006/2007 wird adidas an die Stelle des bisherigen Ausrüsters treten.


Preise und Trophäen [Bearbeiten]
Europapokal der Pokalsieger: 1971, 1998
Europäischer Supercup: 1998
Englischer Fußball-Meister: 1955, 2005, 2006
Englischer Pokal: 1970, 1997, 2000
Charity Shield: 1955, 2000, 2005
Englischer Ligapokal: 1965, 1998, 2005

Aktueller Kader [Bearbeiten]

Torhüter [Bearbeiten]
01 – Petr Čech (seit 2004)
23 – Carlo Cudicini (seit 1999)
41 – Yves Makaba-Makalamby (seit 2005)
XX – Henrique Hilario (ab 2006)
XX – Nick Hamann (ab 2006)

Abwehrspieler [Bearbeiten]
06 – Ricardo Carvalho (seit 2004)
13 – William Gallas (seit 2001)
18 – Wayne Bridge (seit 2003)
20 – Paulo Ferreira (seit 2004)
26 – John Terry (Mannschaftskapitän) (seit 1998)
29 – Robert Huth (seit 2000)
33 – Nuno Morais (seit 2004)
44 – Michael Mancienne (seit 2005)

Mittelfeldspieler [Bearbeiten]
04 – Claude Makélélé (seit 2003)
05 – Michael Essien (seit 2005)
08 – Frank Lampard (seit 2001)
10 – Joe Cole (seit 2003)
14 – Geremi Njitap (seit 2003)
19 – Lassana Diarra (seit 2004)
24 – Shaun Wright-Phillips (seit 2005)
42 – Anthony Grant (seit 2003)
43 – Joe Tillen (seit 2003)
XX – Michael Ballack (ab 2006)
XX – John Obi Mikel (ab 2006)

Stürmer [Bearbeiten]
07 – Andrij Schewtschenko (ab 2006)
09 – Hernán Crespo (seit 2005)
15 – Didier Drogba (seit 2004)
16 – Arjen Robben (seit 2004)
21 – Salomon Kalou (ab 2006)

Berühmte Spieler [Bearbeiten]
Roy Bentley
Frank Blunstone
Peter Bonetti
Charlie Cooke
Marcel Desailly
Didier Deschamps
Kerry Dixon
Roberto Di Matteo
Tore André Flo
Jimmy Greaves
Ruud Gullit
Jimmy Floyd Hasselbaink
George Hilsden
John Hollins
Alan Hudson
Ian Hutchinson
Mateja Kežman
Tommy Lawton
Frank Lebœuf
Graeme Le Saux
Pat Nevin
Peter Osgood
Willi Steffen
Bobby Tambling
Terry Venables
Juan Sebastián Verón
Gianluca Vialli
Ray Wilkins
Dennis Wise
Gianfranco Zola
George Weah



Chelsea TV [Bearbeiten]
Chelsea TV ist ein vom Fußballklub betriebener Fernsehkanal, auf dem neben allen Chelsea-Spielen der Premier League (zeitversetzt) u.a. auch bedeutende Spiele der Vergangenheit, Interviews, aktuelle Chelsea-Nachrichten und Reportagen gesendet werden. Verbreitet wird der Kanal über Pay-TV-Anbieter mehrerer Länder auf der ganzen Welt. Voraussetzung für den Empfang ist daher ein bestehendes Abonnement bei einem entsprechenden Anbieter sowie eine Zubuchung des Senders gegen Aufpreis. Für den deutschsprachigen Raum gibt es dafür kein Angebot (Stand: Januar 2006).


Weblinks [Bearbeiten]
Offizielle Website des FC Chelsea
Offizielle Polish Website
Deutsche Fanpage
Chelsea TV
CFCNET
Daten zu Chelsea



EinklappenVereine in der englischen Fußball-Premier League 2006/07
FC Arsenal | Aston Villa | Blackburn Rovers | Bolton Wanderers | Charlton Athletic | FC Chelsea | FC Everton | FC Fulham | FC Liverpool | Manchester City | Manchester United | FC Middlesbrough | Newcastle United | FC Portsmouth | FC Reading | Sheffield United | Tottenham Hotspur | FC Watford | West Ham United | Wigan Athletic

4.Mannshaft:
Real Madrid
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Real Madrid
Voller Name Real Madrid Club de Fútbol
Spitzname(n) Los Merengues, Los Blancos
Gegründet 6. März 1902
Vereinsfarben {{{vereinsfarben}}}
Stadion Estadio Santiago Bernabéu
Plätze 80.162
Präsident Ramón Calderón
Trainer Fabio Capello
Adresse realmadrid.com
Homepage {{{Homepage}}}
E-Mail {{{E-Mail}}}
Liga Primera División
2005/06 2. Platz



 
Heim



 
Auswärts


Der Real Madrid Club de Fútbol [reˌalmaˈðrið ˌkluβdeˈfuðβol] gilt als einer der berühmtesten Fußballvereine der Welt. Mit neun Erfolgen im Landesmeisterpokal bzw. der UEFA Champions League sowie zwei UEFA-Cup-Siegen ist er auf jeden Fall der Erfolgreichste.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Geschichte
2 Gegenwart
3 Name & Begrifflichkeit
4 Stadion
5 Präsidenten
6 Trainer
7 Kader der Profimannschaft
8 Erfolge
9 Legendäre ehemalige Spieler
10 Fans
11 Basketball
11.1 Bekannte ehemalige Spieler
11.2 Bekannte ehemalige Trainer
11.3 Erfolge
11.4 Kader 2005/06
12 Historische Sportsektionen
13 Fundación Real Madrid
13.1 Sportliche Tätigkeit
13.2 Kulturelle Tätigkeit
13.3 Soziale Tätigkeit
14 Weblinks




Geschichte [Bearbeiten]
Ende des 19. Jahrhunderts begann sich der Fußballsport langsam in Spanien auszubreiten. In der Hauptstadt Madrid war zu diesem Zeitpunkt der kleine Verein Football Sky der einzige, der den aus England kommenden Sport betrieb. Im Jahr 1897 verließ eine kleine Gruppe Football Sky und begann unter dem Namen Madrid Foot Ball Club Spiele auf Wiesen oder Höfen zu organisieren. Die Pioniere dieses neuen Vereins waren u.a. José de Gorostizaga, Manuel Mendía, die Gebrüder Juan und Carlos Padrós, Adolfo Meléndez oder Antonio Neyra, sowie vor allem Julián Palacios. Doch es war erst am 6. März 1902 als besagte Herren sich, unter der Präsidentschaft von Juan Padrós, offiziell als Verein einschreiben ließen, weshalb dieser Tag als Gründungsdatum von Real Madrid gilt. Die damalige Spielkleidung war, in Anlehnung an den Londoner Klub Corinthians FC, weiß mit einem violetten Querstreifen (der zwar 1905 vom Trikot verschwand, aber noch heute im Vereinswappen erhalten ist). Erster Trainer war der Brite Arthur Johnson. Im Januar 1904 fusionierte der Verein mit den madrilenischen Fußballmannschaften Moderno, Amicale (das großteils aus Franzosen bestand) und Moncloa. Als am 21. Mai 1904 in Paris die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) gegründet wurde, wurde Spanien offiziell durch den Madrid F.C. vertreten.


Meisterschaftsspiel gegen den Stadtrivalen Atletico im alten Chamartín Stadion - 1929Bereits drei Jahre nach Gründung gab es auch schon den ersten großen Titel zu feiern, denn 1905 konnte Madrid Football Club die Copa del Rey (zu diesem Zeitpunkt die einzige gesamtspanische Meisterschaft) gewinnen. Ein Kunststück, das gleich vier mal hintereinander gelang, weshalb der Verein auch der erste war, der das Originalexemplar dieser Trophäe behalten durfte. 1920 wurde dem Klub durch einen Erlass des spanischen Königs Alfonso XIII. die Ehre zuteil, den königlichen Zusatz Real in den Vereinsnamen aufnehmen zu dürfen.

Die spanische Liga (1928 gegründet) wurde in der Saison 1931/32 erstmals gewonnen, aufgrund des während der Zweiten Spanischen Republik verhängten Verbots jeglicher monarchistischer Symbole allerdings wieder unter dem alten Namen Madrid CF. Während des spanischen Bürgerkriegs (1936-1939) wurde in der Folge die gesamte Infrastruktur des Klubs zerstört und der Verein stand kurz vor der Auflösung. Die Tribünen des Estadio de Chamartín, in dem damals die Heimspiele ausgetragen wurden, wurden im umkämpften Madrid zu Feuerholz und das Klubbüro fiel den Bombenangriffen zum Opfer. Auch ein großer Teil des ehemalige Kaders existierte nicht mehr, einige fielen im Krieg, andere verschwanden im Exil. Unter der Präsidentschaft des Gründungsmitgliedes Adolfo Meléndez und unter Mithilfe eines weiteren Vorstandsmitglieds vergangener Tage, Pedro Parages, sowie einiger neuer Namen - unter ihnen der Ex-Spieler und Trainer Santiago Bernabéu - schaffte man es Real Madrid wieder auf die Beine zu stellen. Das gelang allerdings nicht von einem Tag auf den anderen; es dauerte ganze sieben Monate ehe überhaupt wieder gespielt und ebenso viele Jahre bis wieder ein Titel gefeiert werden konnte.


Estadio Santiago Bernabéu...
...das Heimstadion von Real MadridDer 15. September 1943 gilt als magisches Datum in den Geschichtsbüchern des Klubs. An diesem Tag wurde Santiago Bernabéu zum Präsidenten gewählt. Sein erster Schritt war der Baubeginn des neuen Stadions, das bis heute seinen Namen trägt. Nur wenige Jahre später hatte es bereits ein Fassungsvermögen von 120.000 Zuschauern und war damit die größte Fußballarena der damaligen Zeit. Unter Bernabéus Präsidentschaft erlebte Real Madrid seine absolute Blütezeit und wurde in den 1950er Jahren zum führenden Fußballverein Europas. Spieler wie Di Stéfano, Puskás, der pfeilschnelle Gento oder Rial und Kopa begeisterten Fußballeuropa und Real Madrid wurde als das "weiße Ballet" berühmt. Von 1956-1960 gewannen sie fünf mal in Serie den Europapokal der Landesmeister. Damit ist Real Madrid der einzige europäische Fußballverein, der in seiner Trophäensammlung auf Dauer ein Originalexemplar des Pokals der Landesmeister ausstellen kann. Einige Jahre später - nach zwei verlorenen Finali 1962 und 1964 - gewann Real Madrid 1966 diesen Bewerb ein sechstes Mal. Das damals sehr junge Team bestand ausschließlich aus Spielern spanischer Herkunft; vom Starensemble der 1950er Jahre war nur noch Francisco Gento in der Mannschaft verblieben.

Der nächste internationale Titel sollte dann etwas länger auf sich warten lassen. 1971 erreichte Real Madrid zwar zum ersten Mal das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger, nach einem 1:1 im ersten Finalspiel verlor man aber das damals bei Unentschieden übliche Wiederholungsspiel mit 0:1 gegen den FC Chelsea. Zehn Jahre später, 1981, drangen die Madrilenen mit einer kompakten Mannschaft ohne große Namen bis in das Finale des Europäischen Meistercups vor, das damals als Madrid de los Garcías bekannte Team scheiterte aber mit 0:1 am FC Liverpool. 1983 verlor Real Madrid zum zweiten Mal ein Finale im Europapokal der Pokalsieger, Endspielgegner war der von Alex Ferguson trainierte Aberdeen F.C.. Mit den UEFA-Cup-Siegen 1985 und 1986 konnte der Verein aber schließlich seine Durststrecke beenden und wieder zwei internationale Titel feiern.

Hauptverantwortlich dafür war die legendäre Quinta del Buitre. Der Name bezog sich auf fünf Spieler desselben Jahrgangs aus der eigenen Nachwuchsabteilung, die 1983/84 in den Profikader übernommen wurden und bis in die frühen 1990er Jahre die Erfolgsgeschichte des Vereins fortschreiben sollten: Emilio Butragueño, genannt "El Buitre", Míchel, Manuel Sanchis, Martín Vázquez und Miguel Pardeza. In Europa machte man zu dieser Zeit besonders durch beeindruckende Aufholjagden im Bernabéu Stadion auf sich aufmerksam, jeweils nach schweren Niederlagen in den Hinspielen. Erwähnt seien das 6:1 gegen Anderlecht und das 3:0 gegen Inter Mailand in der Saison 1984/85; sowie ein 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach und ein 5:1 gegen Inter Mailand eine Saison später. National eroberte man zwischen 1986 und 1990 fünf mal in Folge die Meisterschaft.

In den 1990er Jahren verlor Real Madrid zunächst sowohl national wie auch international an Boden und in Spanien übernahm der Erzrivale, FC Barcelona, die Vorherrschaft. 1998 gelang jedoch die Rückkehr an die oberste europäische Spitze, als man im Finale der Champions League den damaligen Favoriten, Juventus Turin, mit 1:0 bezwang und damit zum siebten Mal die europäische Königsklasse gewann. Diesen Erfolg konnte Real Madrid 2000, mit einem Finalsieg gegen Valencía, und 2002, durch einen Finalerfolg über Bayer Leverkusen, wiederholen. Damit hat Real Madrid insgesamt 9-mal den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League gewonnen. Ein einsamer Rekord!

In der gesamten Vereinsgeschichte ist Real Madrid nie aus der ersten spanischen Liga, der heutigen Primera División, abgestiegen; dies trifft sonst nur auf Athletic Bilbao und den FC Barcelona zu. In der Copa del Rey, dem spanischen Pokal, gelang dem Verein 1980 ein in der spanischen Fußballgeschichte bislang einmaliges Kunststück: Im Finale im Bernabéu-Stadion standen sich Real Madrid und seine in der zweiten Liga spielende Filiale Castilla CF gegenüber, die zuvor vier Erstligisten aus dem Turnier geworfen hatte. Die erste Mannschaft siegte mit 6:1.

Die Titelsammlung von Real Madrid umfasst 29 spanische Meistertitel, 17 Pokalsiege, neun Siege im Europapokal der Landesmeister bzw. der Champions League und zwei Siege im UEFA-Pokal. Als Konsequenz der langen Erfolgsgeschichte auf nationaler und internationaler Ebene wurde der Verein im Jahr 2000 vom Weltfußballverband FIFA als „Bester Fußballclub des 20. Jahrhunderts“ geehrt. Als Erinnerung an diese Auszeichnung tragen alle Spieler von Real Madrid - mit Genehmigung der FIFA - auf der linken Brustseite ihrer Trikots ein Wappen mit einem entsprechenden Schriftzug.


Gegenwart [Bearbeiten]
Der von August 2000 bis Februar 2006 amtierende Vereinspräsident Florentino Pérez beendete die ruinöse Finanz- und Transferpolitik seiner beiden Vorgänger, Ramón Mendoza (1984-1995) und Lorenzo Sanz (1995-2000) und führte Real Madrid innerhalb weniger Jahre aus der wirtschaftlichen Krise. Innerhalb von fünf Jahren konnten die Einnahmen mehr als verdoppelt werden: Lag der Umsatz im Jahre 2000 noch bei 118 Mio. € (33% davon aus TV-Einnahmen), so nahm der Verein im Jahre 2005 bereits 276 Mio. € ein; 42% allein aus dem Marketing. Die Schuldenlast (245 Mio. € Fremdkapital im Jahre 2000) wurde auf 124 Mio. € Nettoschulden (Jahr 2005) gedrückt, was rund 60% der Eigenmittel entspricht. Erstmals seit Jahrzehnten wird auch wieder aus dem operativen Geschäft (ohne Einmaleffekte) ein Gewinn erwirtschaftet: Wurde 2000 noch ein Verlust von -65 Mio. € ausgewiesen, konnte 2005 mit einem Gewinn von 30 Mio. € abgeschlossen werden.

Die rasche Sanierung des Vereins gelang Florentino Pérez trotzdem - oder vielleicht auch gerade weil - er während seiner Amtszeit jede Saison einen der aktuell erfolgreichsten und damit auch medienwirksamsten Fußballer der Welt nach Madrid holte. Zunächst wurde Luis Figo (2000) vom FC Barcelona verpflichtet, darauf folgten Zinedine Zidane (2001), Ronaldo (2002), David Beckham (2003), Michael Owen (2004) und Robinho (2005). Den bedeutendsten Schritt für den wirtschaftlichen Aufschwung des Vereins setzte der Baulöwe Pérez aber mit dem Verkauf des ehemaligen Vereinsgeländes an die Privatfirmen OHL, Repsol, Mutua Madrileña und Sacyr Vallehermoso im Jahre 2001, eine Transaktion, die Real Madrid rund 480 Millionen € einbrachte.

Im September 2005 wurde mit Abschluss der ersten Bauphase das neue Trainingszentrum des Vereins eingeweiht. Die sogenannte „Ciudad del Real Madrid“ (Sportstätte Real Madrid) soll, wenn sie komplett fertiggestellt ist, 120 ha groß sein und die 15 Fußballnachwuchsmannschaften, die Basketballabteilung und die Einrichtungen des vereinsinternen Fernsehsenders RealmadridTV beherbergen. Dort und in den spanischen Sportmedien wird das neue Vereinsgelände nach seinem Standort auch Valdebebas genannt. Das dortige Stadion dient der derzeit in der zweiten Liga spielenden B-Mannschaft von Real Madrid, Real Madrid Castilla, als Heimstätte und wurde am 9.Mai 2006 mit einem Freundschaftsspiel gegen Stade de Reims offiziell eröffnet. Zu Ehren von Real Madrids wohl größtem Star trägt es den Namen Estadio Alfredo Di Stéfano.

Der Kader der in Spanien als Merengues bekannten Mannschaft bestand in der Saison 2005/06 zur Hälfte aus Spaniern, davon rund ein Drittel Spieler aus der eigenen Jugendabteilung, die seinerzeit unter dem legendären Präsidenten Santiago Bernabéu (1943-1978) aufgebaut wurde und seither regelmäßig große Talente hervorbringt. Laut statistischer Angaben des spanischen Ligaverbandes LFP standen in der Saison 2004/05 weit mehr als 100 Profispieler, die ursprünglich aus der Nachwuchsabteilung von Real Madrid stammen, bei Vereinen der Primera oder Segunda División unter Vertrag.


RaúlKapitän der ersten Mannschaft ist Raúl, der schon mit 17 Jahren Stammspieler in der Kampfmannschaft war. Seine Karriere begann er ursprünglich beim Stadtrivalen Atlético de Madrid, von dem er direkt in die Jugendabteilung Reals wechselte, als der damalige Präsident Atléticos, Jesús Gil y Gil, kurzerhand beschloss, die ganze Junioren-Abteilung seines Vereins aufzulösen. Ebenfalls aus dem eigenen Nachwuchs stammen vom derzeitigen Profikader noch Torhüter Iker Casillas, der bereits mit 17 Jahren für Real Madrid in der UEFA Champions League debütierte, Spielmacher Guti, die Abwehrspieler Francisco Pavón, Raúl Bravo und Álvaro Mejía sowie Ersatztorhüter Diego López. Neben Raúl die bekanntesten Spieler im aktuellen Kader sind Ronaldo, David Beckham, Robinho, Antonio Cassano sowie die Verteidiger Roberto Carlos und Fabio Cannavaro.

Am 2. Juli 2006 gewann Rechtsanwalt Ramón Calderón die Präsidentschafts-Wahlen mit hauchdünnem Vorsprung (246 Mehrstimmen) vor dem Uhren-Unternehmer Juan Palacios. Ramón Calderón war bereits Vorstandsmitglied unter Florentino Pérez. Die Wahl war wegen der Annullierung der 10.500 per Briefwahl abgegebenen Stimmen äußerst umstritten. Die Rolle als Sportdirektor übernimmt der Montenegriner und ehemalige Spieler Predrag Mijatovic. Fabio Capello konnte als neuer Trainer verpflichtet werden. Zudem wird der ehemalige Spieler José Miguel González - besser bekannt als Míchel - Trainer der 2. Mannschaft (Real Madrid Castilla) sowie Verantwortlicher der Jugendabteilung.


Name & Begrifflichkeit [Bearbeiten]
Im deutschsprachigen Raum wird Real Madrid oft unter den Synonymen „Real“ oder „Die Königlichen“ genannt, obwohl weder das eine, noch das andere einen Sinn ergibt. Auffällig ist dabei, dass dies ausschließlich den deutschen Sprachgebrauch betrifft. In Spanien sind zahlreiche Institutionen durch einen Erlass des Königshauses mit dem Zusatz „Real“ versehen, nicht zuletzt auch acht Vereine der Primera División. Die Abkürzung "La Real" wird in der Regel für das baskische Team Real Sociedad verwendet. Real Madrid hingegen ist in Spanien genauso wenig unter dem Kürzel „Real“ bekannt wie unter einem anderen spanischen Begriff, welcher der im Deutschen oft verwendeten Bezeichnung „Die Königlichen“ gleichkäme. Die korrekte und gängige Bezeichnung ist "El Real Madrid" oder die Kurzform "El Madrid".


Stadion [Bearbeiten]

AussenansichtDas legendäre Estadio Santiago Bernabéu wurde 1947 eingeweiht und löste damit die ehemalige Spielstätte des Vereins, das Chamartín-Stadion, ab. Seither wurde das Bernabéu kontinuierlich ausgebaut und modernisiert. Nach dem letzten größeren Umbau, der im Jahr 2005 abgeschlossen wurde, gilt es als so genanntes "5-Sterne-Stadion" und gehört damit zu den modernsten Fußballstadien der Welt. Rund 81.000 Zuschauer finden Platz, zahlreiche gastronomische Einrichtungen und die "Sala de Trófeos", die berühmte Trophäensammlung des Vereins, werden außerdem beherbergt. Das Bernabéu war in seiner Geschichte auch der Austragungsort zahlreicher wichtiger Turniere, darunter einige Finalspiele des spanischen Pokals sowie mehrere Spiele der FIFA-Fußballweltmeisterschaft von 1982, darunter das große WM-Finale. Durch seine geschlossene und steil hochragende Bauweise gilt das Estadio Santiago Bernabéu als ein Hexenkessel. Der ehemalige Spieler, Trainer und Sportdirektor von Real Madrid, der Argentinier Jorge Valdano, prägte den Begriff des „miedo escénico“, der „szenischen Angst“, welche die gegnerischen Spieler bei ihrem Einlauf in das Stadion ergreife. Gerade bei Europapokalspielen lässt sich in diesem Stadion eine grandiose Atmosphäre erleben. Kampfgeist und technische Qualität werden von den „madridistas“ im Stadion stets mit besonders viel Applaus belohnt. Zeigt ein Spieler aber nicht den notwendigen Einsatz, kann das Publikum auch sehr kritisch sein. So kam es in den vergangenen Saisonen des öfteren vor, dass Spieler, wie etwa Ronaldo, nach lustloser Leistung mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet wurden.

Dennoch sind die Zuseher im Estadio Santiago Bernabéu stets fair. So wurde etwa im letzten Meisterschaftsduell mit dem Erzrivalen FC Barcelona Ronaldinho, dessen grandiose Leistung das Spiel für Barcelona entschied, nach seinem zweiten Tor mit "standing ovations" bedacht.


Präsidenten [Bearbeiten]
Julián Palacios : 1900 - 1902
Juan Padrós : 1902 - 1904
Carlos Padrós : 1904 - 1908
Adolfo Meléndez : 1908 - 1916
Pedro Parages : 1916 - 1926
Luis de Urquijo : 1926 - 1929
Luis Usera Bugallal : 1929 - 1935
Rafael Sánchez Guerra : 1935 - 1939
Adolfo Meléndez : 1939 - 1940
Antonio Santos Peralba: 1940 - 1943
Santiago Bernabéu : 1943 - 1978
Luis de Carlos : 1978 - 1985
Ramón Mendoza : 1985 - 1995
Lorenzo Sanz : 1995 - 2000
Florentino Pérez : 2000 - 2006
Fernando Martín Álvarez : 2006 - 2006
Luis Gómez-Montejano : 2006 - 2006
Ramón Calderón Ramos : 2006 -

Trainer [Bearbeiten]
Arthur Johnson : 1902-1920
Juan de Carcer : 1920-1926
Pedro Llorente : 1926
José Berraondo : 1927-1929
José Quirante : 1929-1930
Lippo Hertza : 1930-1932
Pedro Llorente, Santiago Bernabéu : 1932
Robert E. Firth : 1932-1933
Paco Bru : 1934-1941
Juanito Armet : 1941-1943
Ramón Encinas : 1943-1945
Pablo Hernández Coronado : 1945
Jacinto Quincoces : 1945-1946
Baltasar Albéniz : 1946-1948
Michael A. Keeping : 1948-1950
Héctor Scarone : 1951-1952
Juan Antonio Ipiña : 1952-1953
Enrique Fernández : 1953-1955
José Villalonga Llorente : 1955-1957
Luis Carniglia : 1957-1959
Fleitas Solich : 1959-1960
Miguel Muñoz : 1960-1974
Luis Molowny : 1974
Miljan Miljanic : 1974-1977
Luis Molowny : 1977-1979
Vujadin Boskov : 1979-1982
Luis Molowny : 1982
Alfredo Di Stéfano: 1982-1983
Amancio Amaro: 1983-1984
Luis Molowny: 1984-1986
Leo Beenhakker: 1986-1989
John Toshack: 1989-1990
Alfredo Di Stéfano, José Antonio Camacho: 1990-1991
Radomir Antic: 1991-1992
Leo Beenhakker: 1992
Benito Floro: 1992-1994
Vicente del Bosque: 1994
Jorge Valdano: 1994-1996
Arsenio Iglesias: 1996
Fabio Capello: 1996 - 30. Juni 1997
Jupp Heynckes: 1. Juli 1997 - 28. Mai 1998
José Antonio Camacho: Juni 1998 - 9. Juli 1998
Guus Hiddink: Juli 1998 - 24. Februar 1999
John Toshack: 25. Februar 1999 - 17. November 1999
Vicente del Bosque: 17. November 1999 - 30. Juni 2003
Carlos Queiróz: 1. Juli 2003 - 30. Juni 2004
José Antonio Camacho: 1. Juli 2004 - 19. September 2004
Mariano García Remón: 19. September 2004 - 29. Dezember 2004
Vanderlei Luxemburgo: 30. Dezember 2004 - 4. Dezember 2005
Juan Ramon Lopez Caro: 4. Dezember 2005 - 31. Mai 2006
Fabio Capello: seit 6. Juli 2006



Kader der Profimannschaft [Bearbeiten]
Stand: Juli 2006. Spieler ab der Rückennummer '25' spielen in der B-Mannschaft von Real Madrid (Real Madrid Castilla, vormals 'Real Madrid B'), die in der 2. Spanischen Liga ('Segunda División') zuhause ist, und werden bei Bedarf für Spiele der Profimannschaft nominiert (von links nach rechts: Rückennummer, Staatsangehörigkeit, Name, Vereinszugehörigkeit):

Torhüter
01 - Iker Casillas (seit 1999, aus eigener Jugend)
13 - Diego López (seit 2000, aus eigener Jugend)
Abwehr
02 - Michel Salgado (seit 1999)
03 - Roberto Carlos (seit 1996)
04 - Sergio Ramos (seit 2005)
05 - Fabio Cannavaro (seit 2006)
06 - Iván Helguera (seit 1999)
11 - Cicinho (Cícero João de Cezare) (seit 2006)
15 - Raúl Bravo (seit 2001, aus eigener Jugend)
18 - Jonathan Woodgate (seit 2004)
20 - Óscar Miñambres (seit 2002, aus eigener Jugend)
21 - Carlos Diogo (seit 2005)
22 - Francisco Pavón (seit 2001, aus eigener Jugend)
24 - Álvaro Mejía (seit 2003, aus eigener Jugend)
Mittelfeld
?? - Emerson (seit 2006)
08 - Júlio Baptista (seit 2005)
12 - Pablo García (seit 2005)
14 - Guti (José María Gutiérrez) (seit 1995, aus eigener Jugend)
16 - Thomas Gravesen (seit 2004)
23 - David Beckham (seit 2003)
28 - Rubén De La Red (aus eigener Jugend)
29 - Jurado (José Manuel Jurado Marín) (aus eigener Jugend)
35 - Balboa (Javier Ángel Balboa Osa) (aus eigener Jugend)
?? - Juanfran (Juan Francisco Torres) (aus eigener Jugend))

Dreimaliger Weltfußballspieler: RonaldoSturm
07 - Raúl (Raúl González Blanco) (seit 1994, aus eigener Jugend)
09 - Ronaldo (Luiz Nazario de Lima) (seit 2002)
10 - Robinho (Robson de Souza) (seit 2005)
19 - Antonio Cassano (seit 2006)
?? - Javier Portillo (aus eigener Jugend)

Erfolge [Bearbeiten]

Der Cibeles-Brunnen: Kultstätte der Madridistas. Hier werden traditionsgemäß zusammen mit den Spielern alle Titel gefeiert.Neun Erfolge im Europapokal der Landesmeister bzw. der Champions League:
1955/56 4-3 gg. Stade de Reims
1956/57 2-0 gg. AC Fiorentina
1957/58 3-2 gg. AC Mailand
1958/59 2-0 gg. Stade Reims
1959/60 7-3 gg. Eintracht Frankfurt
1965/66 2-1 gg. Partizan Belgrad
1997/98 1-0 gg. Juventus Turin
1999/00 3-0 gg. Valencia C.F.
2001/02 2-1 gg. Bayer Leverkusen
Zwei Erfolge im UEFA Cup:
1984/85, 1985/86
Drei Erfolge im Weltpokal:
1960, 1998, 2002
Ein Erfolg im europäischen Supercup:
2002
29 spanische Meistertitel:
1931/32, 1932/33, 1953/54, 1954/55, 1956/57, 1957/58, 1960/61, 1961/62, 1962/63, 1963/64, 1964/65, 1966/67, 1967/68, 1968/69, 1971/72, 1974/75, 1975/76, 1977/78, 1978/79, 1979/80, 1985/86, 1986/87, 1987/88, 1988/89, 1989/90, 1994/95, 1996/97, 2000/01, 2002/03
17 Erfolge im spanischen Pokal:
1904/05, 1905/06, 1906/07, 1907/08, 1916/17, 1933/34, 1935/36, 1945/46, 1946/47, 1961/62, 1969/70, 1973/74, 1974/75, 1979/80, 1981/82, 1988/89, 1992/93
Sieben Erfolge im spanischen Supercup:
1988, 1989, 1990, 1993, 1997, 2001, 2003
Ein Erfolg im spanischen Ligapokal:
1984/85
Zwei Erfolge in der Copa Latina:
1955, 1957

Legendäre ehemalige Spieler [Bearbeiten]
Amancio
Paul Breitner
Emilio Butragueño
José Antonio Camacho
Vicente del Bosque
Alfredo Di Stéfano
Luis Figo
Francisco Gento
Gheorghe Hagi
Fernando Hierro
Juanito
Raymond Kopa
Michael Laudrup
Steve McManaman
Míchel
Miguel Ángel
Predrag Mijatovic
Luis Molowny
Miguel Muñoz
Günter Netzer
Michael Owen
Pirri
Ferenc Puskás
Jacinto Quincoces
Fernando Redondo
Héctor Rial
Hugo Sánchez
Manuel Sanchis
José Santamaría
Santillana
Bernd Schuster
Clarence Seedorf
Ulrich Stielike
Davor Šuker
Jorge Valdano
Ricardo Zamora
Iván Zamorano
Zinedine Zidane



Fans [Bearbeiten]
Real Madrid ist einer der wenigen Klubs im europäischen Spitzenfußball, der weder als Aktiengesellschaft organisiert ist, noch sich im Besitz einer Privatperson befindet. Der Verein gehört - ebenso wie Erzrivale FC Barcelona - noch vollständig seinen rund 85.000 Mitgliedern („Socios“). Der Präsident wird alle vier Jahre durch Wahl durch die Vereinsmitglieder bestimmt.

Anders als beim Großteil der europäischen Klubs ist die Mitgliederzahl durch die Vereinsstatuten begrenzt, so dass sie über die letzten Jahre weitgehend konstant geblieben ist. Weltweit sind aber über 200.000 Fans in 1.859 vom Verein anerkannte Fanklubs (Peñas) eingeschrieben. Aufgrund der außerordentlich großen Anhängerschaft wurde außerdem im Jahr 2002 die so genannte „Carnet Madridista“ (Real Madrid-Fankarte) eingeführt, mit der nun Fans aus aller Welt die Möglichkeit haben, sich offiziell als Anhänger von Real Madrid registrieren zu lassen. Anfang des Jahres 2006 waren weltweit bereits über 400.000 Carnet Madridista-Mitglieder registriert.

Darüber hinaus betreibt Real Madrid einen eigenen Fernsehsender, RealmadridTV, der seit Ende 2004 über Satellit weltweit unverschlüsselt empfangen werden kann und 24 Stunden pro Tag zweisprachig (Spanisch/Englisch) sendet. Das Programm umfasst tagesaktuelle Nachrichten aus dem Verein und der Welt des Fußballs, Live-Bilder vom Mannschaftstraining, die Ausstrahlung von Fußballklassikern vergangener Jahre, Reportagen und Porträts sowie die Live-Übertragung aller Spiele von Real Madrid Castilla (ehemals Real Madrid B), der Zweit- bzw. Jugendmannschaft von Real, die seit der Saison 2005/06 (wieder) in der zweiten spanischen Liga spielt.


Basketball [Bearbeiten]
Neben der Fußballabteilung unterhält Real Madrid auch eine Basketballabteilung, die am 8. März 1931 gegründet wurde. Der erste Meistertitel ließ allerdings bis in die 1950er Jahre auf sich warten. Dann aber stieg der Verein unter der administrativen Führung des Vorstandsmitgliedes Raimundo Saporta, sowie unter dem langjährigen Trainer Pedro Ferrándiz, zum erfolgreichsten Klub im nationalen sowie internationalen Wettbewerb auf.

Mit bislang 29 Titeln ist Real Madrid spanischer Rekordmeister. Zwischen 1957 und 1986 wurden mit nur wenigen Ausnahmen (1959, 1967, 1981 und 1983) 25 Meisterschaften in Serie gewonnen. Zuletzt gelang in der Saison 2004/05 der Gewinn der spanischen Liga. Zudem gewann Real Madrid 22 mal den Spanischen Pokal (Copa del Rey). Mit seinen 8 Europapokalen ist die Basketballabteilung von Real Madrid der erfolgreichste Verein Europas. Zudem wurden fünf weitere europäische Wettbewerbe gewonnen: Vier mal der Pokal der Pokalsieger und einmal der Korac-Cup.

Die Basketballsektion trägt ihre Heimspiele derzeit im 15.000 Zuschauer fassenden Palacio Vistalegre aus, geplant ist allerdings in naher Zukunft der Bau einer 16.300 Zuschauer fassende Arena in den vereinseigenen Gründen der Ciudad Real Madrid. Ebenso wie die Fußballmannschaft ist auch die Basketballabteilung noch nie aus der obersten Spielklasse abgestiegen. Außer den Madrilenen können das in der spanischen Basketballliga nur Estudiantes und Joventut von sich behaupten.

Sportlicher Direktor der Basketballsektion des Klubs ist gegenwärtig der ehemalige serbische NBA-Star Vlade Divac.


Bekannte ehemalige Spieler [Bearbeiten]
Raúl López
Antonios Fotsis
Alberto Herreros
Aleksandar „Saša“ Djordjevic
Dejan Bodiroga
Arvydas Sabonis
Dražen Petrović
Wendell Alexis
Fernando Martín
Mirza Delibašić
Fernando Romay
José Biriukov
Juan Antonio Corbalán
Rafael Rullán
Walter Szczerbiak
Wayne Brabender
Carlos Sevillano
Clifford Luyk
Lolo Sainz
Emiliano Rodríguez



Bekannte ehemalige Trainer [Bearbeiten]
Pedro Ferrándiz
Lolo Sainz
George Karl
Zeljko Obradović
Sergio Scariolo

Erfolge [Bearbeiten]
29 Erfolge in der Spanischen Meisterschaft:
1956-57, 1957-58, 1959-60, 1960-61, 1961-62, 1962-63, 1963-64, 1964-65, 1965-66, 1967-68, 1968-69, 1969-70, 1970-71, 1971-72, 1972-73, 1973-74, 1974-75, 1975-76, 1976-77, 1978-79, 1979-80, 1981-82, 1983-84, 1984-85, 1985-86, 1992-93, 1993-94, 1999-00, 2004-05
22 Erfolge in der Copa del Rey:
1950-51, 1951-52, 1953-54, 1955-56, 1956-57, 1959-60, 1960-61, 1961-62, 1964-65, 1965-66, 1966-67, 1969-70, 1970-71, 1971-72, 1972-73, 1973-74, 1974-75, 1976-77, 1984-85, 1985-86, 1988-89, 1992-93
Ein Erfolg im Spanischen Supercup:
1985
Acht Erfolge im Europäischen Meistercup:
1963-64, 1964-65, 1966-67, 1967-68, 1973-74, 1977-78, 1979-80, 1994-95
Vier Erfolge im Europäischen Pokalsiegerbewerb:
1983-84, 1988-89, 1991-92, 1996-97
Ein Erfolg im Korac-Cup:
1987-88
Drei Erfolge im Intercontinentalcup:
1976, 1977, 1978
Ein Erfolg bei der Basketball Klub-WM:
1980-81
Ein Erfolg bei der Coupe Latine:
1966-67

Kader 2005/06 [Bearbeiten]
Point Guards
05 - Moustapha Sonko
06 - Josh Fisher
14 - Óscar Gonzalez
? - Kerem Tunçeri
Shooting Guards
13 - Héctor García
22 - Louis Bullock
25 - Alex J. Scales
? - Charles Smith
Small Forwards
24 - Filip Videnov
33 - Marko Tomas
Power Forwards
04 - Venson Hamilton
17 - Axel Hervelle
Center
09 - Felipe Reyes Cabanas
16 - Eduardo Hernández-Sonseca
21 - Nedzad Sinanovic
Trainer
vakant

Historische Sportsektionen [Bearbeiten]
Im Laufe der Vereinsgeschichte unterhielt der Klub eine Vielzahl unterschiedlicher Sportsektionen, die allerdings sukzessive geschlossen wurden. Auf eine besonders erfolgreiche Vergangenheit kann die Volleyball-Sparte zurückblicken, die sieben spanische Meisterschaften und dreizehn Pokalsiege erringen konnte, doch auch der Wimbledon-Sieg des zu diesem Zeitpunkt in Real Madrids Tennissektion spielenden spanischen Asses Manuel Santana ist eine Erwähnung in der Geschichte des Klubs wert.

Volleyball
Erfolge:
7 spanische Meisterschaften
1972, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1983
12 spanische Pokalsiege, Herren
1954, 1956, 1960, 1969, 1973, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1983
1 spanischer Pokalsieg, Damen
1981
Tennis
Erfolge
Wimbledon Championships, Manuel Santana (1966)
Rugby
Erfolge:
spanische Meisterschaft
1934
Handball
Erfolge:
spanische Meisterschaft
1951
Baseball
Leichtathletik
Ringen
Schwimmen
Schach
Boxen
Tischtennis
Turnen

Fundación Real Madrid [Bearbeiten]
Die Fundación Real Madrid ist eine Stiftung, die von den Vereinsmitgliedern über die cuota social (Sozialquote) sowie durch Spenden und Sponsoren finanziert wird. Ihr Ziel ist es die sozialen und kulturellen Werte das Sportes im Allgemeinen und des Vereins im Besonderen, in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.


Sportliche Tätigkeit [Bearbeiten]
Betrieb von insgesamt 34 Fußball- und Basketballschulen in Spanien, sowie drei in Mexiko.
Alljährliche Fußball und Basketball Sommercamps.

Kulturelle Tätigkeit [Bearbeiten]
Foro Luis de Carlos (Diskussionsforum zu diversen Themen des Sportes, mit Einbindung von bekannten Persönlichkeiten).
Berufsberatungsseminare für sämtliche Mitglieder und Angehörigen der Jugendabteilungen des Klubs.
Master im Bereich Sportjournalismus (in Zusammenarbeit mit der Universidad Rey Juan Carlos und der Sportzeitung Diario AS).
Betrieb des Dokumentationsarchives sowie Vorbereitung, Exponatssammlung und Archivierung für das Klubmuseum.
Arbeitsgruppe zum Thema Gewalt im Sport.
Ausbildungsseminare für Sportlehrer.
Stiftungs-Zeitschrift über aktuelle Projekte.
Erstellung von Broschüren für Schulen, zur Förderung der sportlichen Werte und gegen Gewalt.
Programme für Ex-Sportler zum Einstieg ins Berufsleben.

Soziale Tätigkeit [Bearbeiten]
Integrative Sportschulen im Ausland (derzeit in Argentinien, Chile, Bolivien, Ecuador, El Salvador, Honduras, Panama, der Dominikanischen Republik sowie Marokko).
Integrative Sportschulen für Immigranten in Spanien.
Integrative Sportschulen in Gefängnissen.
Integrative Sommercamps für behinderte und gesunde Kinder (in Zusammenarbeit mit der Blindenorganisation ONCE).
Organisation von diversen Ehrenamtlichen Sozialdiensten in Krankenhäusern, Schulen und Altersheimen
Basketball in Kinderkliniken.

Weblinks [Bearbeiten]
Commons: Real Madrid – Bilder, Videos oder Audiodateien

Offizielle Webseite
Real Madrid Fußballschulen Mexico
Real Madrid Master-Studiengänge (Sportmedizin, Management und Gesundheit)

5.Mannschaft:
FC Bayern München
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FC Bayern München
Voller Name FC Bayern München AG
Spitzname(n) Die Bayern, Die Roten, Münchner Bayern
Gegründet 27. Februar 1900
Vereinsfarben {{{vereinsfarben}}}
Stadion Allianz Arena
Plätze 69.901
Präsident Franz Beckenbauer
Trainer Felix Magath
Adresse Säbener Straße 51
81547 München
Homepage www.fcbayern.de
E-Mail info@fcbayern.de
Liga Fußball-Bundesliga
2005/06 1. Platz



 
Heim



 
Auswärts



Erstligapositionen des FC Bayern am SaisonendeDer Fußball-Club Bayern München ist mit mehr als 115.000 Mitgliedern (Stand 4. Juli 2006) nach Benfica Lissabon, Manchester United, dem FC Barcelona und Arsenal London einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt. Die inzwischen in die FC Bayern München AG ausgegliederte Fußball-Abteilung ist die erfolgreichste Abteilung. Daneben gibt es im Verein die Sportarten Basketball, Handball, Kegeln, Schach, Schiedsrichter, Tischtennis und Turnen.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Geschichte
1.1 Trainer
1.2 Präsidenten
2 Führungsstruktur (Stand Januar 2006)
2.1 Präsidium FC Bayern München e.V.
2.2 Verwaltungsbeirat FC Bayern München e. V.
2.3 Vorstand FC Bayern Fußball AG
2.4 Aufsichtsrat FC Bayern Fußball AG
3 Lizenzspielerabteilung
4 Bekannteste Spieler
4.1 Fußball
5 Aktueller Kader
6 Erfolge
6.1 Fußball (Männer)
7 Frauenfußball
7.1 Erfolge der Frauen-Fußballmannschaft
7.2 Bekannte Spielerinnen
8 Fanclubs
9 Andere Sportarten
9.1 Basketball
9.2 Eishockey
9.3 Schach
9.4 Handball
10 Weblinks
11 Quellen



Geschichte

Erstes Fußballwettspiel gegen den 1. FC Nürnberg 1901Nach einem Streit mit der Vereinsführung des MTV 1879 München spalteten sich elf Fußballspieler ab und gründeten am 27. Februar 1900 unter Führung von Franz John in der Schwabinger Gaststätte Gisela den FC Bayern München. Da der Verein auf finanziell wackeligen Beinen stand, schloss er sich als Fußballabteilung 1906 dem Münchner SC an. Nach dem Ersten Weltkrieg fand beim Münchner SC kein Vereinsleben mehr statt, so dass sich der FC Bayern wieder ablöste und mit dem TV Jahn München zum TSV Jahn München fusionierte. Die Abteilung spielte aber weiterhin als FC Bayern, bis sie sich 1923 auch von dieser Fusion wieder löste und erneut den FC Bayern München als eigenständigen Verein bildete. 1932 kann der erste von insgesamt 20 Meistertiteln gefeiert werden, als man in Nürnberg im Endspiel Eintracht Frankfurt besiegte. Mitglieder der Meistermannschaft waren Josef Lechler, Sigmund Haringer, Conrad Heidkamp, Robert Breindl, Ludwig Goldbrunner, Ernst Nagelschmitz, Josef Bergmaier, Franz Krumm, Oskar Rohr, Hans Schmidt und Hans Welkerd.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten endete die erste Glanzzeit der Bayern. Der langjährige Bayern-Präsident Kurt Landauer musste als Jude auf politischen Druck am 22. März 1933 zurücktreten und auch der Meistertrainer Richard Dombi (ebenfalls Jude) verließ im Frühjahr 1933 die Bayern Richtung Grasshoppers Zürich. Der Leistungsträger Oskar Rohr folgte im gleichen Jahr seinem ehemaligen Trainer in die Schweiz.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde eine Münchner Fußballrunde, aufgeteilt nach Stadtbezirken, eingeführt. Nachdem 243 Mitglieder des FC Bayern München vom Militär eingezogen wurden, bildete man mit dem FC Alte Haide die Spielgemeinschaft "Bezirk Schwabing". Der FC Bayern München war für die Mannschaftsaufstellung verantwortlich, die Heimspiele fanden aber auf dem Platz des FC Alte Haide an der Fröttmaninger Straße statt.

Bei Gründung der Bundesliga war der FC Bayern München nicht vertreten, 1965 stieg der Verein auf - er belegte am Saisonende den dritten Platz - und gehört seitdem der Bundesliga an. Er ist dort der erfolgreichste Verein (19 Bundesliga-Meistertitel , Platz eins in der ewigen Bundesligatabelle, Stand 05/2006).


Die Allianz Arena in MünchenIn der Nacht zum 7. Januar 1966 wurde die neu gegründete Eishockeyabteilung des MEV 1883 München übernommen – die Eishockeymannschaft setzte die Saison unter dem Namen FC Bayern in der damaligen Oberliga (2. Spielklasse) fort und nahm 1967/68 und 1968/69 an der Bundesliga teil. Im Sommer 1969 wurde die Eishockeyabteilung wieder aufgelöst.

Am 14. Februar 2002 wurde der Großteil der Fußballabteilung in die neu gegründete FC Bayern München AG ausgegliedert. Unter deren Verantwortung steht nicht nur der Lizenzfußballbereich sondern auch die erste Amateurmannschaft, die A- und B- Junioren sowie die Frauenfußball-Abteilung.[1]

Im Frühjahr 2003 kam mit der Kirch-Affäre der wohl größte bekannte Skandal der Vereinsgeschichte ans Licht.

Der FC Bayern München trug seine Bundesligaspiele von 1965 bis 1972 im Grünwalder Stadion aus, von Mai 1972 bis Mai 2005 im Olympiastadion, seit der Spielsaison 2005/06 wird in der neugebauten Allianz Arena gespielt.

In Deutschland polarisiert kein Verein mehr als der FC Bayern. Die Toten Hosen ("Bayern" - Wir würden nie zum FC Bayern München gehen) und Norbert und die Feiglinge ("Bayern hat verloren") widmeten dem FC Bayern kommerziell sehr erfolgreiche Songs.


Trainer
(seit dem Bundesligaaufstieg 1965)


Felix Magath (Trainer des FC Bayern)Felix Magath (seit 1. Juli 2004)
Ottmar Hitzfeld (vom 1. Juli 1998 bis 30. Juni 2004, mit 72 Monaten längste durchgehende Amtszeit in der Geschichte des Vereins)
Giovanni Trapattoni (vom 1. Juli 1996 bis 30. Juni 1998)
Franz Beckenbauer (vom 29. April 1996 bis 30. Juni 1996)
Otto Rehhagel (vom 1. Juli 1995 bis 27. April 1996)
Giovanni Trapattoni (vom 1. Juli 1994 bis 30. Juni 1995)
Franz Beckenbauer (vom 7. Januar 1994 bis 30. Juni 1994)
Erich Ribbeck (vom 12. März 1992 bis 27. Dezember 1993)
Sören Lerby (vom 9. Oktober 1991 bis 11. März 1992)
Jupp Heynckes (vom 1. Juli 1987 bis 8. Oktober 1991)
Udo Lattek (vom 1. Juli 1983 bis 30. Juni 1987)
Reinhard Saftig (vom 17. Mai 1983 bis 30. Juni 1983)
Pál Csernai (vom 16. Dezember 1978 bis 16. Mai 1983)
Gyula Lóránt (vom 2. Dezember 1977 bis 28. Februar 1979)
Dettmar Cramer (vom 16. Januar 1975 bis 1. Dezember 1977)
Udo Lattek (vom 14. März 1970 bis 2. Januar 1975)
Branko Zebec (vom 1. Juli 1968 bis 13. März 1970)
Zlatko Čajkovski (vom 1. Juli 1965 bis 30. Juni 1968)

Präsidenten
Franz Beckenbauer (seit 1994)
Prof. Dr. Fritz Scherer (1985 - 1994)
Willi O. Hoffmann (1979 - 1985)
Wilhelm Neudecker (1962 - 1979)
Roland Endler (1958 - 1962)
Alfred Reitlinger (1955 - 1958)
Adolf Fischer, Karli Wild, Hugo Theisinger (1953 - 1955)
Julius Scheuring (1951 - 1953)
Kurt Landauer (1947 - 1951)
Siegfried Herrmann (1945 - 1947)
Josef Bayer (1945)
Franz X. Heilmannseder (1945)
Sauter (1943 - 1945)
Dr. Kellner (1938 -1943)
Franz Nußhardt(1937 - 1938)
Dr. Richard Amesmeier (1935 - 1937)
Dr. Karl-Heinz Oettinger (1934 - 1935)
Siegfried Herrmann (1933 - 1934)
Kurt Landauer (1922 - 1933)
Fred Dunn (1921 - 1922)
Kurt Landauer (1919 - 1921)
Fritz Meier (1916 - 1919)
Hans Bermühler (1916)
Fritz Meier (1915)
Hans Tusch (1915)
Fred Dunn (1914 - 1915)
Kurt Landauer (1913 - 1914)
Dr. Angelo Knorr (1907 - 1913)
Dr. Kurt Müller (1906 - 1907)
Dr. Willem Hesselink (1903 - 1906)
Franz John (1900 - 1903)

Führungsstruktur (Stand Januar 2006)

Präsidium FC Bayern München e.V.
Franz Beckenbauer, Präsident
Fritz Scherer, 1. Vizepräsident
Bernd Rauch, 2. Vizepräsident

Verwaltungsbeirat FC Bayern München e. V.
Eckhart Müller-Heydenreich, Vorsitzender
Dr. Edmund Stoiber, Vorsitzender

Vorstand FC Bayern Fußball AG
Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender), verantwortlich für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Neue Medien, Koordination innerhalb des Vorstandes sowie für die Vertretung der AG in nationalen und internationalen Gremien
Ulrich Hoeneß (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), verantwortlich für alle Lizenzspielerangelegenheiten, das Junior Team, Sponsoring, Lizenzen und die Vertretung der AG in der Stadion GmbH und in der G-14
Karl Hopfner, verantwortlich für die Bereiche Finanzen und Rechnungswesen, Personal und Recht, Versandhandel und Outlets, IT, Administration und Spielorganisation sowie auch für die Vertretung der AG in der Stadion GmbH.

Aufsichtsrat FC Bayern Fußball AG
Franz Beckenbauer, Vorsitzender
Herbert Hainer, stellvertretender Vorsitzender (Vorstandsvorsitzender der adidas-Salomon AG)
Josef Brauner (Vorstand der Deutsche Telekom AG)
Dr. Herbert Henzler (Unternehmensberater)
Helmut Markwort (Chefredakteur / Mitglied der Geschäftsleitung der Hubert Burda Media Holding GmbH & Co KG)
Eckhart Müller-Heydenreich (Rechtsanwalt / Vorsitzender des Verwaltungsbeirats des FC Bayern München e. V.)
Dieter Rampl (Sprecher des Vorstandes Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG)
Prof. Dr. Fritz Scherer (1. Vizepräsident des FC Bayern München e. V.)
Dr. Martin Winterkorn (Vorstandsvorsitzender der Audi AG)

Lizenzspielerabteilung
Chef-Trainer: Felix Magath
Co-Trainer: Josef Eichkorn
Torwart-Trainer: Sepp Maier
Abteilungsleiter junior team: Werner Kern
Abteilungsleiter Spiele-/Spielerbeobachtung: Wolfgang Dremmler
Abteilungsleiter Fan-/Fanclubbetreuung: Raimond Aumann, Andreas Brück

Bekannteste Spieler

Fußball

Uli HoeneßKlaus Augenthaler
Raimond Aumann
Michael Ballack
Mario Basler
Franz Beckenbauer
Andreas Brehme
Dieter Brenninger
Paul Breitner
Wolfgang Dremmler
Stefan Effenberg
Giovane Elber
Thomas Helmer
Dieter Hoeneß
Uli Hoeneß
Mark Hughes
Jorginho
Oliver Kahn
Jürgen Klinsmann
Ludwig "Wiggerl" Kögl
Jürgen Kohler
Robert Kovač
Brian Laudrup
Sören Lerby
Bixente Lizarazu
Sepp Maier
Roy Makaay
Lothar Matthäus
Alan McInally
Gerd Müller
Werner Olk
Jean-Marie Pfaff
Hans Pflügler
Oskar Rohr
Franz „Bulle“ Roth
Stefan Reuter
Karl-Heinz Rummenigge
Mehmet Scholl
Hans Georg „Katsche“ Schwarzenbeck
Wilhelm Simetsreiter
Olaf Thon
Roland Wohlfarth



Aktueller Kader

Torhüter Oliver KahnName Rückennummer Nationalität
Torwart
Oliver Kahn 1
Michael Rensing 22
Bernd Dreher 29
Abwehr
Willy Sagnol 2
Lúcio 3
Daniel van Buyten 5
Andreas Görlitz 18
Philipp Lahm 21
Valérien Ismaël 25
Christian Lell 30
Mittelfeld
Martín Demichelis 6
Mehmet Scholl 7
Ali Karimi 8
Julio dos Santos 19
Hasan Salihamidžić 20
Owen Hargreaves 23
Sebastian Deisler 26
Bastian Schweinsteiger 31
Stephan Fürstner 36
Andreas Ottl 39
Angriff
Roy Makaay 10
Lukas Podolski 11
Claudio Pizarro 14
Roque Santa Cruz 24


Erfolge

Fußball (Männer)
Die erste Mannschaft spielt seit 1965 in der 1. Fußball-Bundesliga. Der FC Bayern München ist der erfolgreichste deutsche Fußball-Club und deutscher Rekordmeister. Für 19 Meisterschaften seit 1963 darf er drei Meistersterne auf dem Trikot tragen. Der FC Bayern ist der erste Verein, dem es gelang, das Double zu verteidigen. Er gehört auch zu den drei Mannschaften, denen es gelungen ist, alle Europapokale sowie den Weltpokal zu gewinnen. Außer den Bayern gelang es bisher nur drei Mannschaften, den Europapokal der Landesmeister drei Mal in Folge zu gewinnen. Deswegen erlaubt es die UEFA dem FC Bayern, ein Logo mit dem Champions-League Pokal zu tragen, in dem zusätzlich die Anzahl aller gewonnenen Europapokale der Landesmeister (Vier) eingetragen ist.

Europapokal der Landesmeister (3) / Champions League (1)
Sieger: 1974, 1975, 1976, 2001
Zweiter: 1982, 1987, 1999
UEFA-Pokalsieger (1): 1996
Europapokal der Pokalsieger (1): 1967
Weltpokal (2): 1976, 2001
Double (6): 1969, 1986, 2000, 2003, 2005, 2006
Deutscher Meister (20): 1932, 1969, 1972, 1973, 1974, 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005, 2006
Deutscher Vizemeister (9):1966, 1970, 1971, 1988, 1991, 1993, 1996, 1998, 2004
DFB-Pokal-Sieger (13): 1957, 1966, 1967, 1969, 1971, 1982, 1984, 1986, 1998, 2000, 2003, 2005, 2006
DFB-Pokal-Finalist (2): 1985, 1999
Deutscher Supercup-Sieger (3): 1983 (inoffiziell), 1987, 1990
Deutscher Ligapokal-Sieger (5): 1997, 1998, 1999, 2000, 2004
Süddeutscher Meister (2): 1926, 1928
Bayerischer Meister (4): 1910, 1911, 1926, 1928,
Südbayerischer Meister (12): 1910, 1916, 1917, 1918, 1920, 1923, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933, 1944
Oberbayerischer Meister (6): 1904, 1905, 1908, 1917, 1918, 1945

Frauenfußball
Die Frauenmannschaft des FC Bayern München existiert seit 1970. Lange Zeit spielten die Fußballerinnen des FCB in den ersten Frauenfußballligen. Bis sie 1991/92 abstiegen und bis 2000 in der Verbands- bzw. Bayernliga spielten. Seit der Spielzeit 2000/01 spielen sie wieder in der 1. Frauenfußball-Bundesliga und belegten dort stets Plätze in der vorderen Hälfte. Die 2. Mannschaft spielt wie das B-Juniorinnenteam in der Bayernliga. Beide wurden 2004/05 Meister dieser Ligen.


Erfolge der Frauen-Fußballmannschaft
Deutscher Meister: 1976
Deutscher Vize-Meister: 1974, 1975, 1979, 1982, 1985
DFB-Pokal-Finale: 1988, 1990

Bekannte Spielerinnen
Pavlína Ščasná, Tschechiens Fußballerin des Jahres 2004
Melanie Fischer, Österreichs Fußballerin des Jahres 2004
Uli Schmetz, Torfrau und im A-Nationalkader
Sissy Raith, ehemalige Spielerin, heute Cheftrainerin
Nadine Angerer, Welt- und Europameisterin, ehemals FCB, heute Turbine Potsdam
Petra Wimbersky, Europameisterin, ehemals FCB, heute 1.FFC Frankfurt
Julia Simic, Junioren-Nationalspielerin

Fanclubs
FC Bayern München führt weltweit mit 2.189 offiziellen Fanclubs (Stand 14. November 2005). Zu den bekanntesten offiziellen Fanclubs gehören die "Red Sharks" und die "Red Munichs 89". In den 70er Jahren gab es mit der "Südkurve '73" und den "Red Angels" zwei führende Gruppen beim FC Bayern. 1986 entstand in München die erste reine Hooligangruppe, die sogenannte "Service Crew Munich" (SCM). Mitte der 90er Jahre entwickelte sich dann die Ultrà-Bewegung. Als erste Gruppe sind hier die "Munichmaniacs 1996" zu erwähnen. Seit 2002 gibt es eine übergreifende Ultra-Gruppe, die Schickeria München. Was die Zahl der inoffiziellen Fans und Anhänger weltweit anbelangt, gehört er auch international zu den größten Vereinen.


Andere Sportarten

Basketball
Die Abteilung Basketball beim FC Bayern München wurde 1946 gegründet und wurde bereits 1954 und 1955 Deutscher Meister. 1968 wurde man Deutscher Pokalsieger. Die Basketball Abteilung umfasst 250 Mitglieder mit insgesamt 16 Mannschaften. In der Saison 2005/2006 gelang wie schon 2003/2004 der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte mit dem Aufstieg in die 2. Liga Süd.

In der Saison 2004/2005 kam man in der 2. Liga Süd nicht über den vorletzten Tabellenplatz hinaus, was den sportlichen Abstieg in die Regionalliga Südost bedeutete. Das Ziel der Verantwortlichen um Abteilungsleiter Peter Kemmer, Basketball-Profisport in München zu etablieren, rückte durch den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga Süd 2005/2006 wieder ein Stück näher. Die Verantwortlichen verzichteten allerdings aus finanziellen und infrastrukturellen Gründen auf den Aufstieg. In der Jugendarbeit gelingen Jahr für Jahr große Erfolge.

Spielort der ersten Basketball-Mannschaft des FC Bayern München ist die Städtische Sporthalle an der Säbener Straße 49 in München.


Eishockey
Die von 7. Januar 1966 bis Sommer 1969 existierende Eishockeyabteilung nahm 1967/68 und 1968/69 an der Eishockey-Bundesliga teil. siehe auch Eishockey in München


Schach
Die Abteilung Schach entstand 1980 durch die Integration des Schachclubs Anderssen Bavaria. Die Schachabteilung war von Anfang an unter Schachmäzen Heinrich Jellissen sehr erfolgreich, holte 9 deutsche Meistertitel (1983, 1985, 1986, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1995) und 1992 den Europacupsieg. Nach seinem Tod im Dezember 1994 fehlte sehr viel Geld, das Präsidium des FC Bayern fasste den Beschluss, sich auf eine Profimannschaft (Fußball) zu beschränken, man zog sich aus der Schachbundesliga zurück. Heute spielt die 1. Mannschaft Herren in der 2. Bundesliga Süd und die 1. Mannschaft Damen in der 2. Bundesliga. Erfolgreichste Spieler in den 1980er und 1990er Jahren waren die Großmeister Robert Hübner, Artur Jussupow und Zoltán Ribli.


Handball
Wichtige Daten
Gegründet 1945
Mitglieder 250
Abteilungsleitung Eugen Fuchs
Größte Erfolge 1 x Süddeutscher Vizemeister (Herren)

2 x Süddeutscher Meister (Frauen)

Derzeitige Spielklassen Bezirksoberliga (Damen)

Bezirksoberliga (Herren)

Derzeitige Mannschaften 1. Damenmannschaft

1. und 2. Herrenmannschaft
Männliche A-, B- und C-Jugend
Weibliche C-Jugend


Spielort Trainingshalle des FCB, Säbener Str. 51
Internetpräsenz www.handball.fcbayern.de





Weblinks
Offizielle Homepage der Fußball-Abteilung
FC Bayern München AG - Frauenfussball
Offizielle Homepage der Basketball Abteilung
FC Bayern München e.V. - Abteilung Schach
Statistiken von Mythos Bayern

Quellen
↑ FC Bayern AG vor dem Start, in: Rheinische Post Online, 13. Februar 2002 (15. Juni 2006)

das waren meine Lieblingsfussballmannschaften
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